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Waldbrand am Spitzberg: 2.000 Quadratmeter Wald bei Neustadt zerstört
Zwischen den Neustadter Ortsteilen Plesten und Wörlsdorf hat am Nachmittag des 14. August 2026 ein Waldstück am Spitzberg gebrannt. Rund 2.000 Quadratmeter Wald sind dabei zerstört worden – mitten in einer Region, die schon seit Wochen mit akuter Waldbrandgefahr kämpft.
Gegen 15:25 Uhr ging die Meldung über eine Rauchentwicklung nahe des Spitzbergs bei der Leitstelle ein. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein offenes Feuer auf einer Fläche von etwa 30 mal 70 Metern vor, das sich offenbar vom Waldweg aus ausgebreitet hatte. Dank des schnellen Zugriffs der Feuerwehr war der Brand zeitnah gelöscht.
Großaufgebot am Spitzberg: 140 Einsatzkräfte im Einsatz
Für den Löscheinsatz rückte ein beachtliches Aufgebot an: Rund 100 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, etwa 25 Einsatzkräfte des THW sowie 15 Personen des Rettungsdienstes waren am Spitzberg im Einsatz. Der Grund für dieses Großaufgebot ist typisch für die aktuelle Trockenperiode: Bei den derzeit vorherrschenden Bedingungen kann sich ein Vegetationsbrand in kürzester Zeit ausweiten, weshalb die Einsatzleitungen in der Region derzeit lieber zu viele als zu wenige Kräfte alarmieren.
Selbstentzündung ausgeschlossen – Brandursache weiter unklar
Die vor Ort eingesetzte Polizei hat gemeinsam mit einem Fachberater für Wald- und Vegetationsbrände eine Selbstentzündung ausgeschlossen. Die genaue Ursache des Feuers konnte bislang jedoch nicht ermittelt werden. Begünstigt wurde die rasche Ausbreitung der Flammen durch das extrem trockene Gras und das dürre Gestrüpp am Waldweg.
Anhaltende Trockenheit: Regierung von Oberfranken ordnet erneut Luftbeobachtung an
Verantwortlich für die Häufung ist die anhaltend trockene Witterung in ganz Oberfranken. Die Regierung von Oberfranken mit Sitz in Bayreuth hat deshalb bereits für dieses Wochenende, den 15. und 16. August, erneut Beobachtungsflüge zur frühzeitigen Erkennung von Waldbränden angeordnet. Auch an anderer Stelle in der Region loderten am selben Tag Flammen: Bei Oberhaid im Landkreis Bamberg brannte am 14. August ein halber Hektar Nadelwald. Über die anhaltende Gefahrenlage in den heimischen Wäldern hatte die Forstbehörde in Bayreuth bereits mehrfach gewarnt.
Häufige Fragen
Wo genau brannte der Wald am 14. August 2026?
Der Brand ereignete sich am Spitzberg zwischen den Neustadter Ortsteilen Plesten und Wörlsdorf im Landkreis Coburg.
Wie groß war die betroffene Waldfläche?
Nach ersten Feststellungen der Einsatzkräfte wurden rund 2.000 Quadratmeter Wald zerstört, das Feuer selbst erstreckte sich auf einer Fläche von etwa 30 mal 70 Metern.
Wie viele Einsatzkräfte waren im Einsatz?
Insgesamt waren etwa 140 Einsatzkräfte vor Ort: rund 100 von der Freiwilligen Feuerwehr, etwa 25 vom THW und 15 vom Rettungsdienst.
Ist die Ursache des Feuers bekannt?
Nein. Eine Selbstentzündung wurde von Polizei und einem Fachberater für Wald- und Vegetationsbrände ausgeschlossen, die genaue Brandursache ist aber weiterhin unklar. Begünstigt wurde das Feuer durch trockenes Gras und dürres Gestrüpp.
Wie hoch ist die Waldbrandgefahr aktuell in Oberfranken?
Wegen der anhaltenden Trockenheit gilt in weiten Teilen Oberfrankens weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr. Die Regierung von Oberfranken hat deshalb erneut Luftbeobachtungsflüge für das Wochenende angeordnet.












Symbolfoto: Pixabay
Symbolbild, erstellt mit KI