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Coronavirus

Weihnachtsmarkt light in der Bayreuther Fußgängerzone eröffnet: Wegen Corona ist nicht mehr drin

Am Montagnachmittag (16.11.2020) haben Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sowie Vertreter der Stadt und der Marktkaufleute den Weihnachtsmarkt light in der Bayreuther Fußgängerzone eröffnet. Insgesamt zehn Buden sind in der Fußgängerzone verteilt.

Weihnachtsmarkt light in Bayreuth eröffnet: Heute (16.11.2020) hat Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger zusammen mit Vertretern der Schausteller und Marktbeschicker und des Ordnungsamtes der Stadt die Aktion „Standflächen auf dem Markt“ vorgestellt.

Schausteller und Beschicker der Märkte wie zu Pfingsten, an Martini oder des Weihnachtsmarktes sollen damit die Möglichkeit erhalten, zumindest einen kleinen Teil ihrer Umsatzeinbußen wegen der Corona-Pandemie wieder auszugleichen. Ein passgenauer Start, denn an diesem 16. November hätte der Bayreuther Christkindlesmarkt seine Tore öffnen sollen.

10 Schmankerlstände in der Bayreuther Fußgängerzone

An mehreren Standplätzen im Bereich des Stadtparketts haben Schausteller und Beschicker nun die Möglichkeit Umsatzeinbußen durch die Corona-Pandemie wett zu machen. Das ist der Plan hinter der Aktion. Die sieben Bayreuther Mitglieder im Deutschen Schaustellerbund und die drei Vom Landesverband der Marktkaufleute freuen sich, endlich wieder arbeiten zu können, womit sie teilweise in mehrfacher Generation ihr Geld verdienen.

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Zum Essen und Trinken darf man übrigens die Maske abnehmen, die ansonsten Pflicht ist. Die Standbetreiber sind angewiesen, Gruppenbildungen zu unterbinden. Für den Verzehr von Bratwurst, Glühwein & Co. gilt das Take-Away-Prinzip. Heißt konkret: Am Stand dürfen die Schmankerl geholt werden. Sich dort in Gruppen zusammenstellen und Speisen und Getränke gemeinsam genießen, geht nicht. Mehr sei nicht drin, heißt es von Seiten der Stadt.

So kam es zum Weihnachtsmarkt light in Bayreuth

„Es soll in Angebot und Qualität ein Christkindlesmarkt werden, wie wenn es Corona nicht gegeben hat“, hatte es Anfang Oktober von Seiten der Stadt zum traditionellen Christkindlesmark geheißen. Das wäre so nie ganz möglich gewesen. Verzehrt werden hätten Bratwurst und Glühwein allerdings nur abseits des Marktes, denn auf dem Markt sollte Maskenpflicht herrschen: eine Sicherheitsmaßnahme in der Pandemie. Die Marktkaufleute hätten so zumindest eine Einnahmequelle gehabt.

Stadtrat beschließt endgültiges Aus für Christkindlesmarkt und Martinimarkt

Der verkaufsoffene Sonntag am 8. November 2020, der Martinimarkt und der Christkindlesmarkt finden definitiv 2020 nicht statt. Das war die Nachricht am 28. Oktober. “Die Inzidenz für die Stadt Bayreuth ist bei über 169. Die Zahlen sind weiter gestiegen”, hatte der berufsmäßige Stadtrat Ulrich Pfeifer dazu gesagt.

Bayreuther Tagblatt - Raphael Weiß

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Raphael Weiß