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Wohnhausbrand in Schlammersdorf: 130 Feuerwehrleute im Einsatz
Ein Wohnhaus in Schlammersdorf (Oberpfalz) stand am Montag in Flammen. Bei ohnehin großer Hitze kämpften rund 130 Feuerwehrkräfte aus vier Landkreisen gegen den Brand – und mussten das Löschwasser über weite Strecken heranleiten.
Das sind eindrückliche Bilder aus der Oberpfalz: In Schlammersdorf stand am gestrigen Montag, den 11. August, ein Wohnhaus in Flammen.
Flammen schlagen aus dem Dachstuhl
„Wir haben bei unserer Ankunft um 11:30 Uhr gleich gesehen, dass Rauch aus dem Dachstuhl austritt“, sagt Stefan Thaller, Einsatzleiter der Feuerwehr Schlammersdorf. Nicht lange danach hätten Flammen aus dem Dachstuhl geschlagen. Die Feuerwehr stellte zunächst sicher, dass sich niemand mehr im Haus befand. Im nächsten Schritt begannen die Löscharbeiten, die wenig später von weiteren Feuerwehren unterstützt wurden.
Extremsituation für die Einsatzkräfte
Die Feuerwehr löschte von zwei Seiten und entfernte zu diesem Zweck die Dachziegel.
Die ohnehin hohen Temperaturen am Montagmittag verschärften die Situation für die Einsatzkräfte. In dicker Schutzkleidung und teils mit Atemschutz und Maske waren am Montag um die 130 Feuerwehrleute aus vier Landkreisen im Einsatz. Eine örtliche Brauerei stellte Getränke bereit, ein Rettungswagen stand bereit.
„Die hohe Zahl der Einsatzkräfte kommt daher, dass wir Wasser herbringen mussten, da die Löschwasserversorgung hier nicht optimal ist“, so Thaller. Die Feuerwehr legte lange Schlauchleitungen.
Die Flammen haben solchen Schaden angerichtet, dass das Haus als unbewohnbar gilt. Die Nachrichtenagentur News5 spricht von einem Schaden im hohen sechsstelligen Bereich.











Nach handwerklichen Arbeiten kam es zu einem Brand im nahe gelagerten Stroh, und sofort nach aufsteigendem Rauch begannen die ersten Löschversuche. Symbolbild erstellt mit KI.
Bier zum Frühstück - Bierkolumne Bild erstellt mit KI