Zuletzt aktualisiert am
Zweite Bayreuther Heilquelle erhält staatliche Anerkennung
Die Lohengrin Therme kann ihr Gesundheitsangebot künftig auf zwei staatlich anerkannte Heilquellen stützen. Die Regierung von Oberfranken hat die Thermalbohrung „Wilhelminentherme“ in Bayreuth-Laineck offiziell als Heilquelle anerkannt.
Die Regierung von Oberfranken hat die Quelle „Wilhelminentherme“ mit Bescheid vom 22. Mai 2026 als Heilquelle anerkannt. Der Bescheid ging an die Stadtwerke Bayreuth.
Zweite anerkannte Heilquelle für Bayreuth
Die Wilhelminentherme ist eine sogenannte Akratotherme. Dabei handelt es sich um warmes Thermalwasser mit vergleichsweise geringem Gehalt an gelösten Mineralstoffen. Dennoch erfülle das Wasser die gesetzlichen Voraussetzungen für eine staatliche Anerkennung als Heilquelle, wie die Regierung von Oberfranken schreibt.
Bislang verfügte die Stadt mit der Friedrichstherme über nur eine staatlich anerkannte Heilquelle. Deren Anerkennung erfolgte bereits im Jahr 1995. Mit der Wilhelminentherme kommt nun eine zweite hinzu.
Heilwasser für die Lohengrin Therme
Das Wasser beider Quellen wird in der Lohengrin Therme genutzt. Dort kommt es unter anderem bei Badekuren und therapeutischen Anwendungen zum Einsatz. Nach Angaben der Regierung von Oberfranken werden die Heilwässer insbesondere zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verwendet.
Lesen Sie auch: So sieht es im Bischofsgrüner Freibad kurz vor der Neueröffnung aus.
Schutzgebiet als nächster Schritt
Mit der staatlichen Anerkennung sind besondere Schutzvorgaben verbunden. Um die Qualität des Heilwassers langfristig zu sichern, muss die Stadt Bayreuth nun ein Heilquellenschutzgebiet ausweisen. Dieses soll in einem nächsten Schritt per Rechtsverordnung festgelegt werden.












Symbolbild: Pixabay
Leonce und Lena in der ganz besonderen Atmosphäre des Ruinentheaters in der Eremitage, wunderbar eingefangen von Thomas Eberlein für die Studiobühne Bayreuth