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7-Tage-Inzidenz: Das bedeutet die neue Corona-Obergrenze

Die Bundesregierung hat eine Corona-Obergrenze für Neuinfektionen eingeführt. Am Dienstag (19.5.2020) hat der Freistaat Bayern einen eigenen 7-Tage-Inzidenz-Wert festgelegt. 

Die in Bayern geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen werden schrittweise gelockert. Für die Rücknahme der Corona-Beschränkungen gilt nun auch die sogenannte 7-Tage-Inzidenz. Für Bayern hat die Staatsregierung am Dienstag (19.5.2020) eine Obergrenze festgelegt. 

Corona-Obergrenze: Was ist die 7-Tage-Inzidenz?

Überschreitet die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet den Wert 35, dann können lokal Konsequenzen gezogen werden. Das hat die Bayerische Staatsregierung festgelegt.

Mögliche Konsequenzen könnten erneute Besuchsverbote, Geschäftsschließungen sowie weitere Kontakt- oder Ausgangsbeschränkungen sein.

Bayern strenger bei Corona-Obergrenze

Für ganz Deutschland hatte die Bundesregierung den Wert von 50 Neuinfizierungen bei der 7-Tage-Inzidenz herausgegeben. In Bayern gilt allerdings der neue, niedrigere Wert von 35. In Oberfranken hatte der Landkreis Coburg den Wert von 50 Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner bereits überschritten. Ein weiterer oberfränkischer Landkreis in Oberfranken kam kurz danach hinzu.