A9 und A70: Eichenprozessionsspinner macht sich an Autobahnen breit

Zuletzt aktualisiert am

Entlang der Autobahnen der Region beginnt am heutigen Montag, 24. Juni, die Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner. Die Bekämpfung erfolgt mechanisch, ein Einsatz von Spritzmitteln ist nicht vorgesehen. An den entsprechenden Streckenabschnitten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Parkplätze und Rastanlagen zuerst

Die beauftragte Fachfirma beginnt mit dem Entfernen der Raupennester an der A73 bei Forchheim. Anschließend kommen die A70 zwischen Hallstadt und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach an die Reihe, sowie die A9 zwischen Pegnitz und Bad Berneck. Die Reihenfolge wird dabei auf den Entwicklungszyklus der Raupen abgestimmt. Parkplätze und Rastanlagen werden zuerst bearbeitet. Die Bekämpfungsmaßnahmen werden voraussichtlich bis Mitte Juli abgeschlossen sein.

Reizungen, Quaddeln und Asthma

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die nach Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu Quaddeln am ganzen Körper oder nach dem Einatmen der Brennhaare zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten und sogar zu Asthmaanfällen führen können.