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Coronavirus

Bayern bekommt mehr Impfdosen als erwartet – „Impf-Kapazitäten noch lange nicht ausgeschöpft“

In Bayern sind 120.000 Impfdosen eingetroffen. Diese werden nun so schnell wie möglich verteilt, damit die Impfungen rasch voranschreiten können. Laut Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek sind es sogar mehr Impfdosen als erwartet. 

Eine neue Lieferung mit Corona-Impfstoff des Herstellers BioNTech/Pfizer ist in Bayern angekommen. Das teilt der neue Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek mit. Ministerpräsident Markus Söder gab erst vor wenigen Tagen bekannt, dass Holetschek Melanie Huml ersetzen wird. 

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Mehr Impfdosen in Bayern als erwartet

Am Freitag, 8. Januar 2021, erreichte Bayern eine Charge mit rund 112.000 Impfdosen, laut Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. „Das sind sogar 5.000 mehr, als wir ursprünglich erwartet haben“, sagt Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek.

„Die Lieferung kommt zur rechten Zeit, denn wir haben unseren bisherigen Bestand längst verteilt. Insgesamt haben wir damit seit Ende Dezember rund 316.000 Dosen des Impfstoffs erhalten. Stand 8. Januar wurden seit Ende Dezember in Bayern 92.786 Impfungen vorgenommen.“

(Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek)

Der Impfstoff soll nun so schnell wie möglich nach einem Bevölkerungsschlüssel an die Impfzentren im Freistaat verteilt werden. Bereits am Freitag sollten die ersten Lieferungen verteilt werden.

Wöchentliche Impfstofflieferungen in Bayern

Künftig sollen wöchentlich Impfstofflieferungen in Bayern eintreffen. Der Impfstoff wird dann regelmäßig an die Impfzentren verteilt werden. Laut Staatssekretär Holetschek seien die Impf-Kapazitäten noch lange nicht ausgeschöpft.

„Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich so viele Menschen wie möglich zu impfen und gegen das Virus zu schützen. Denn nur durch die Impfungen können wir das Virus langfristig und dauerhaft bekämpfen.“

(Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek)

Aktuell werde der Impfstoff vor allem über die Mobilen Teams in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt. „Wir benötigen regelmäßig mehr Impfstoff, damit wir auch sukzessive mehr Termine in den Impfzentren vergeben können“, erklärt Holetschek.

Erste Lieferung von Moderna-Impfstoff in Bayern erwartet

Der frisch gebackene Gesundheitsstaatsekretär freue sich, dass inzwischen auch der Impfstoff der US-Firma Moderna  in der EU zugelassen wurde. Diese erste Lieferung soll bereits in der kommenden Woche erfolgen.

„Nach dem bekannten bundesweiten Verteilschlüssel dürfen wir in einer ersten Charge allerdings mit weniger als 10.000 Impfdosen des Moderna-Präparats rechnen. Ich hoffe, dass rasch Nachschub kommt“, sagt Holetschek.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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