Zuletzt aktualisiert am

Politik

Bayreuther Politiker: Dschungelcamp solle in diesem Jahr aussetzen

In Australien brennen die Wälder: Menschen verlieren ihr Zuhause, Tiere verenden in den Flammen, die Natur wird vernichtet. Bilder von verbrannten Koalas, glühenden Bäumen oder rauchenden Flächen gehen um die Welt.

Das Dschungelcamp 2020 steht wegen den Bränden in der Diskussion.

In Australien brennen die Wälder: Menschen verlieren ihr Zuhause, Tiere verenden in den Flammen, die Natur wird vernichtet. Bilder von verbrannten Koalas, glühenden Bäumen oder rauchenden Flächen gehen um die Welt. Und am Freitag startet dort das Dschungelcamp – nun fordern einige Politiker, die Show in diesem Jahr abzusagen.

Dschungelcamp 2020 absagen?

Die Bild berichtete, dass der SPD-Politiker Karl Lauterbach äußerte, das Format in diesem Jahr wegen der verheerenden Brände abzusagen. Nach Informationen der Bild folgten dieser Forderung nun weitere Politiker. Die tz berichtet von einer Aussage des CSU-Medienexperten Johannes Selle: „Die Geschmacklosigkeit, im Dschungel um Kochstellen zu lümmeln und rauchende Gestalten rumlaufen zu sehen, wird nur noch vom Titel der Sendung ‚Holt mich hier raus‘ an Sarkasmus übertroffen.“

Bayreuther Politiker fordert Sensibilität

Auch der Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Thomas Hacker (FDP), sprach sich kritisch zum Dschungelcamp in diesem Jahr aus. In der tz heißt es, dass der Sender eine gewisse Sensibilität zeigen solle. RTL solle dieses Jahr mit der Show aussetzen.

Viele Beiträge auf Sozialen Netzwerken

Auch in den sozialen Netzwerken kritisieren viele, dass “Ich bin ein Star, holt mich hier raus” in diesem Jahr gedreht wird.

Aber es gibt auch gegenteilige Meinungen, beispielsweise auf Twitter:

Dschungelcamp fällt nicht aus

Wie die Bild vom Sender RTL am Dienstagabend erfahren hatte, fällt das Dschungelcamp 2020 nicht aus. Die Brände, die dem Camp am nächsten sind, seien Hunderte Kilometer entfernt, zitiert die Bild.

Bayreuther Tagblatt - Christoph Wiedemann

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Christoph Wiedemann