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Sport

Bayreuths Oberbürgermeister reagiert auf Vorwürfe wegen Arbeiten im Hans-Walter-Wild-Stadion

Im Hans-Walter-Wild-Stadion wird gebaut. Georg Kämpf (BG) schreibt deshalb einen offenen Brief an den Oberbürgermeister. Dieser reagiert nun ebenfalls mit einem offenen Brief und wirft ihm Parteipolitik vor.

Wieder gibt es Ärger um das Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth. Diesmal bemängelte Georg Kämpf (BG), die aktuell Sanierung. Denn deshalb könnte der Schulsport dort nicht mehr stattfinden.

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Nun reagiert Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) auf die Vorwürfe. Kämpf beschwert sich in seiner Funktion als Sportpfleger, dass kein Schulsport im Hans-Walter-Wild-Stadion mehr stattfinden könne.

Hans-Walter-Wild-Stadion in Bayreuth

In diesem Jahr soll eine Drainage, eine Rasenheizung und ein neuer Rollrasen kommen, was der Stadtrat beschlossen hatte. „Dabei wurde immer von der spielfreien Zeit gesprochen, die von Juni bis Mitte Juli angesetzt ist“, beginnt Ebersberger seinen offnen Brief.

Das Hochbauamt sei überlastet und die Beschaffung des Materials sei schwierig und kurzfristig gewesen. Am 18. Juni kam die Bestätigung, dass die Rohre geliefert werden, ab dem 21. werde deshalb die Baustelle eingerichtet, „damit die Arbeiten möglichst rasch und natürlich vor dem Pokalspiel abgeschlossen werden können“, teilt Ebersberger mit.

Kein Schulsport in Bayreuth müsse ausfallen

Weiter richtet Ebersberger direkt an Sportfpleger Kämpf, dass ihm bekannt seien müsste, „dass die Möglichkeiten bestehen, andere Sportanlagen wie den gegenüberliegenden Sportplatz des BSV, den Kunstrasenplatz, nach Absprache mit anderen Schulen auch deren Sportanlage mit zu nutzen.“ Es müsse keine Sportstunde ausfallen – nur die Wege „werden etwas länger, unbequemer“.

Die Baumaßnahmen müssen jetzt stattfinden, schreibt Ebersberger. Bei einer Verschiebung gerate man in die laufende Saison für etwa sieben Wochen. Außerdem ist „eine Verlegung ins nächste Jahr wegen Verlust der Förderung nicht akzeptabel“, erörtert Ebersberger.

Vorwurf an BG: Parteipolitik vor Information

Zuletzt schreibt Oberbürgermeister Ebersberger: „Die Art und Weise deines Anschreibens hinterlässt bei mir wieder einmal den Eindruck, dass bei Teilen der Bayreuther Gemeinschaft Parteipolitik und subjektive Pressearbeit vor Information bzw. Sachpolitik geht.“

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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