Blitzmarathon: 130 Bayreuther zu schnell unterwegs

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Seit heute Morgen ist der diesjährige 24-Stunden-Blitzmarathon beendet. Das Fazit der Polizei dazu fällt durchaus positiv aus. Dennoch waren 491 Fahrer in Oberfranken zu schnell unterwegs.

Die oberfränkische Polizei beteiligte sich mit rund 180 Beamten an der Aktion, mit der die Verkehrssicherheit in Bayern verbessert werden und Fahrer sensibilisiert werden sollen. An 80 Stellen wurde diesmal  die Geschwindigkeit von über 21.000 Fahrzeugen gemessen.

Positive Bilanz

Nach 24 Stunden stellten die oberfränkischen Polizisten eine zum Großteil verantwortungsbewusstere Fahrweise der Verkehrsteilnehmer fest. Doch etwas mehr als zwei Prozent der Auto- und Lastwagenfahrer hielten sich dennoch nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten. Trotz der umfangreichen Berichterstattung in den Medien, waren in Oberfranken 491 Fahrer zu schnell unterwegs. 130 davon kamen aus dem Raum Bayreuth.

Neben kostenpflichtigen Verwarnungen vor Ort, müssen sich einige der Verkehrsteilnehmer auch auf einen Bußgeldbescheid und ein Fahrverbot einstellen. Zusätzlich zu den Geschwindigkeitsverstößen, stellten die Beamten bei der Kontrolle auch 217 anderweitige Beanstandungen bei den Fahrern oder an deren Fahrzeugen fest.

Fazit: Verantwortungsbewusstere Verkehrsteilnehmer

Aus Sicht der Oberfränkischen Polizei bleibt rückblickend erneut der Eindruck, dass sich die Mehrheit der Fahrer an die vorgegebenen Geschwindigkeiten hielt und letztendlich verantwortungsbewusster am Steuer saß. Bei einem Teil der Verkehrsteilnehmer dürfte auch die öffentliche Diskussion über die „Hauptunfallursache Nummer 1“, der überhöhten oder nicht angepassten Geschwindigkeit zu einem Umdenken des eigenen Verhaltens geführt haben. Auch die mediale Ankündigung der Messstellen hatte laut Polizei große Auswirkungen.

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