Bürgerversammlung: Fridays for Future fordert Klimaschutz-Konzept

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Was bewegt die Bayreuther? Welche Wünsche, Fragen und Anregungen haben sie? Was muss sich in der Stadt ändern? Darüber sprach Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe am Mittwochabend bei der Bürgerversammlung in der Grundschule Meyernberg mit den Bayreuthern.

Ein Klimaschutz-Konzept für Bayreuth

Im Mittelpunkt der Versammlung stand ein Antrag der Bayreuther Fridays-for-Future-Bewegung. Die jungen Leute forderten von der Stadt, innerhalb der nächsten drei Monate den Antrag zur Erstellung eines Klimaschutz-Konzeptes im Stadtrat zu behandeln. Darüber stimmte die Bürgerversammlung ab. 94 von rund 130 anwesenden Bayreuthern fanden die Idee gut und stimmten für den Antrag von Fridays for Future.

Nur noch 11 Jahre blieben Zeit, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, heißt es in dem Antrag. Deshalb will Fridays for Future, dass die Stadt in dem Konzept die Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 anstrebt. Weitere Punkte des Konzepts sollen sein: Die Bürger und Organisationen wie Fridays for Future oder das Forum 1.5 sollen in allen Belangen eingebunden werden. Außerdem müsse das Konzept zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2020 beim Bundesumweltministerium eingereicht werden, um die Chance auf eine Förderung von 65 Prozent zu haben.

Stadt findet Konzept gut

Die Oberbürgermeisterin, die Vertreter der Verwaltung sowie einige anwesende Stadträte stimmten für den Antrag und verpflichteten sich dafür, das Thema in den nächsten drei Monaten zu behandeln. Wie Brigitte Merk-Erbe betonte liege die Erstellung des Klimaschutz-Konzeptes im Interesse der Stadt. Sie wolle ohnehin eine Stelle für einen Klimaschutz-Manager schaffen, der ein städtisches Klimakonzept erstellen soll und den Stadtrat bei klimarelevanten Entscheidungen beraten soll. Mit ins Boot wolle sie dabei auch Experten von der Universität zum Beispiel holen.

Der Klimaschutz verlangt auch auf kommunaler Ebene Entscheidungen und Maßnahmen.

(Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe)

Mehr zu den weiteren Anliegen der Bürger gibt es morgen.