Bayreuther Stadtrat

Christopher Süss im Bayreuther Stadtrat: “Unsere Schulen müssen Vorrang haben!”

Christopher Süss erzählt von seinen Anfängen in der Politik, Themen die ihm wichtig sind und von den Auswirkungen der Corona-Krise auf Bayreuth.

Am 15. März 2020 wurde in Bayreuth der neue Stadtrat gewählt. Wie auch schon bei der letzten Wahl gingen auch 2020 wieder drei Sitze an das Junge Bayreuth. Einen dieser Sitze besetzt Christopher Süss. Im Gespräch mit dem Bayreuther Tagblatt erzählt Süss von seinen Anfängen in der Politik, von Themen die ihm wichtig sind und von den Auswirkungen der Corona-Krise auf Bayreuth.

Christopher Süss: für Junges Bayreuth im Stadtrat

Christopher Süss hat sich schon in seiner Jugend sehr für Politik interessiert. Schon da war für ihn klar: Er möchte etwas für seine Heimatstadt Bayreuth bewegen. Durch Freunde ist er dann zum Jungen Bayreuth gekommen. Für die Themen des Vereins habe er sich von Anfang an voll begeistern zu können. Für ihn ist es wichtig, dass junge Menschen mitbestimmen können. 

Daher bedauere er es sehr, dass das Jugendparlament in Bayreuth gescheitert sei. Die Jugendpartizipation liege Süss sehr am Herzen, sagt der Stadtrat. Für die Zukunft hat sich seine Partei einige Gedanken zum Thema gemacht, dass das in Zukunft besser als bisher funktionieren könne. 

Bayreuths Schulen müssen Vorrang haben

Ein weiteres Thema, das Süss sehr wichtig ist: die Kinderbetreuung. Hier müsse die Situation in Bayreuth unbedingt verbessert werden. Selbiges gilt für den Sanierungsstau an den Schulen.

Beim Thema Sanierung von Schulen ist leider ziemlich lange ziemlich wenig passiert. Das möchten wir ändern: Bayreuths Schulen müssen Vorrang haben!

(Christopher Süss, Junges Bayreuth)

Als Stadtrat werde Süss sich weiterhin für diese Dinge einsetzen, erklärt er. Daneben sei für ihn auch die digitale Infrastruktur ein wichtiger Punkt. Die Beziehung zwischen der Stadt und ihren Bürgern müsse dabei verbessert werden. 

Vielfalt tut dem Bayreuther Stadtrat gut

Insgesamt begrüßt Süss die Tatsache, dass der Bayreuther Stadtrat vielfältig besetzt ist. So würden mehr Themen angesprochen werden und die Debatte sei eine ganz andere, als wenn nur zwei bis drei Parteien vertreten wären. 

Persönlich freut sich Süss natürlich darüber, dass das Junge Bayreuth seine drei Sitze halten konnte. In Zukunft müssen die demokratischen, konstruktiven Kräfte in Bayreuth noch besser zusammenarbeiten, sagt Süss. Durch den Einzug der AfD in den Bayreuther Stadtrat sei es umso wichtiger, dass die anderen Kräfte einen gemeinsamen Nenner finden. 

Bei der AfD ist leider keine Substanz vorhanden. Das muss man dann auch verurteilen. 

(Christopher Süss, Junges Bayreuth)

Das Coronavirus gemeinsam in den Griff bekommen

Derzeit gebe es natürlich erstmal andere Herausforderungen für Bayreuth. Dabei komme es auf jeden Bürger an, damit Bayreuth die Coronavirus-Pandemie gemeinsam in den Griff bekommen könne. Dazu müssten die Leute die Maßnahmen der Regierung eben konsequent umsetzen und die Menschen unterstützen, die Hilfe bräuchten. 

Wenn die Krise dann vorbei ist, müssen wir sehen, dass wir die wirtschaftlichen Folgen abfedern können. Gerade für den Einzelhandel und die Betriebe vor Ort ist das Coronavirus ein harter Schlag.

(Christopher Süss, Junges Bayreuth)

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt