Coronavirus

Coronavirus: Gastgewerbe sieht Lage “existenzbedrohend” – das sagen die Bayreuther Gastronome

Die DEHOGA beschreibt die Situation mit Corona als existenzbedrohend. Doch wie sieht die Lage bei den Bayreuther Gastronomen aus?

“Die Auswirkungen der Coronakrise auf das bayerische Gastgewerbe sind nicht ernst, sie sind dramatisch, sie sind existenzbedrohend!” So fasste der Geschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Dr. Thomas Geppert die Stimmung bei einem Krisentreffen zusammen. Doch wie sieht die Lage bei den Bayreuther Gastronomen wirklich aus? Das Bayreuther Tagblatt hat nachgefragt.

“Der Umsatz geht zurück”

“Ich habe schon Absagen von Reservierungen, wie zum Beispiel für Geburtstagsfeiern, bekommen”, sagt Andreas Opel, Inhaber des Opels Stadtcafé in Bayreuth. Man merke sowohl am Umsatz als auch an der Frequenz der Besucher, dass es einen deutlichen Rückgang gebe. “Dauert das ganze ein paar Wochen an, dann kann man das noch auffangen, aber geht es über Monate dann wird es wirklich existenzbedrohend”, zeigt sich der Gastronom besorgt.

“Mehrere Stornierungen nach Veranstaltungsverbot”

Martina Groh-Walter, Chefin des Hotels und Restaurants Lohmühle bemerkt ebenfalls die Auswirkungen des Coronavirus. “Seit dem Verbot von Großveranstaltungen gehen bei uns auch die Stornierungen ein”, erzählt Groh-Walter dem bt. Doch auch wenn die Einnahmen nicht kommen, müsse sie weiterhin die Löhne und Kosten für die Immobilie zahlen. “Was an einem Tag verloren geht, das kommt nie mehr. Das ist in unserem Gewerbe das, was es bedrohlich macht”, so Martina Groh-Walter.

“Minimale Auswirkungen”

Beim Café Florian sieht die Lage noch anders aus. Wie Inhaber Ingo Froese gegenüber dem bt erklärt, hätte es zwar ein paar Absagen gegeben, aber die würden nicht weiter ins Gewicht fallen. “Es ist ein Glück, dass wir davon noch nicht so viel mitbekommen”, zeigt sich der Gastronom erleichtert.

Bayreuther Tagblatt - Susanne Monz

 bt-Redakteurin Online/Multimedia
Susanne Monz