Coronavirus

Coronavirus in Kulmbach: Weitere Neuinfektionen – Grundschule betroffen

Die 7-Tage-Inzidenz in Kulmbach hat den ersten Corona-Grenzwert geknackt. Jetzt folgen Konsequenzen. Eine Allgemeinverfügung ist in Kraft.

Die Coronavirus-Infektionszahlen in Kulmbach steigen weiter. Aktuell hat die Kommune den Grenzwert von 35 Infizierten binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner überschritten. Am Montagnachmittag (14.9.2020) tagte der Krisenstab, bestätigte eine Sprecherin des Landkreises dem bt am Telefon. Eine Allgemeinverfügung wurde erlassen.

Update vom 16. September 2020 um 17:56 Uhr: Corona an Grundschule – 44 Infizierte in Kulmbach

Kulmbach, 17.09.2020 (Stand 17:00 Uhr): Heute wurden drei weitere Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 301. Von diesen Fällen gelten 246 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der 11 Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 44.

Einer der neuen Fälle betrifft eine Klasse der zweiten Jahrgangsstufe der Grundschule Mainleus. Betroffen sind 25 Schülerinnen und Schüler und eine Lehrkraft. Hinzu kommen acht Schülerinnen und Schüler aus der Ganztagesbetreuung sowie eine Betreuungskraft.

Bei einem weiteren Fall ist erneut ein Bezug zum Cluster der bereits identifizierten privaten Feier nicht auszuschließen. Der dritte Fall steht in keiner Beziehung zu den bereits bekannten Fällen.

Bis jetzt wurden zu den neuen Fällen rund 50 Kontaktpersonen (KP 1) vom Gesundheitsamt ermittelt. Für alle wurde häusliche Quarantäne angeordnet.

Von den 44 aktiv Infizierten fallen 36 Fälle in die letzten sieben Tage. Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Kulmbach beträgt demnach 50,34.

Update vom 16. September 2020 um 17 Uhr: Maskenpflicht für Schüler im Kreis Kulmbach

Seit Mittwoch (16.9.2020) besteht im Landkreis Kulmbach eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schüler aller Jahrgangsstufen aller Schularten. Maßgeblich hierfür ist, dass zwischen dem 9. September 2020 und dem 15. September 2020 39 positive Corona-Fälle im Landkreis Kulmbach zu verzeichnen waren. Diese Zahl an Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen führte dazu, dass der Wert der sog. „Sieben-Tage-Inzidenz“ auf 54,54 (bezogen auf 100.000 Einwohner) anstieg, berichtet das Landratsamt Kulmbach.

Der Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/2021 richtet sich in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nach einem Drei-Stufen-Plan. Ab einer „Sieben-Tage-Inzidenz“ von über 50 greift Stufe 3 dieses Plans. Diese Stufe sieht an sich vor, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern im Klassenzimmer wieder eingeführt wird. Dies bedeutet, dass die Klassen in aller Regel geteilt und die beiden Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet werden. Darüber hinaus ist das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen verpflichtend.

Update vom 16.9.2020 um 16:56 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen im Kreis Kulmbach

Am Mittwoch (16.9.2020) wurde kein weiterer positiver Coronavirus-Fall im Landkreis Kulmbach bestätigt. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 298. Von diesen Fällen gelten 246 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der 11 Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 41, wie das Landratsamt Kulmbach berichtet.

Für die vom Gesundheitsamt ermittelten Kontaktpersonen (KP 1) wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Alle Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Sie werden von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes regelmäßig telefonisch betreut.

Mit dem heutigen Fall beträgt der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Kulmbach 51,76. Das entspricht einer Zahl von 37 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage.

Update vom 16. September 2020 um 8 Uhr: Kulmbach erlässt Allgemeinverfügung – bis zu 25.000 Geldstrafe

Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Kulmbach beträgt 54,56 (Stand: 15.9.2020, 17 Uhr). Aus diesem Grund tritt jetzt eine neue Allgemeinverfügung in Kraft, die die steigenden Zahlen stoppen soll.

  • Diese Allgemeinverfügung ist seit gestern (Dienstag, 15.9.2020) in Kraft und tritt mit Ablauf des 22.9.2020 außer Kraft, wenn sie nicht verlängert wird.
  • Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 25.000 Euro geahndet
  • Im öffentlichen Raum dürfen sich fortan nur noch fünf Personen miteinander treffen, die nicht zum selben Hausstand gehören
  • Diese Kontaktbeschränkung gilt auch in allen Gastronomiebetrieben im Landkreis Kulmbach. Als Gastronomiebetriebe gelten erlaubnispflichtige und erlaubnisfreie Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes. Die jeweils verantwortlichen Gaststättenbetreiber sind verpflichtet, die erweiterten Kontaktbeschränkungen bei der Bestuhlung entsprechend zu berücksichtigen bzw. ihren Gaststättenbetrieb entsprechend zu organisieren.
  • Daneben wird der Teilnehmerkreis von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privaten Grundstücken begrenzt. Der Teilnehmerkreis darf nur die Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands oder maximal 10 Personen umfassen.
  • An Veranstaltungen wie Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstagen, Vereins- und Parteisitzungen, Schulveranstaltungen usw., dürfen in geschlossenen Räumen maximal 50 Leute teilnehmen. Im Freien sind es 100.
  • Für den Trainingsbetrieb im Bereich des Amateur- und Freizeitsports gilt: Die vorgeschriebenen festen Trainingsgruppen werden in geschlossenen Räumen auf maximal 10 Personen oder maximal 20 Personen unter freiem Himmel begrenzt. 

Update am 15. September um 16:44 Uhr – 7-Tage-Inzidenz in Kulmbach bei 54,56

Kulmbach, 15.09.2020 (Stand 16:20 Uhr): Es wurden heute weitere sieben positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt: Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 298. Von diesen Fällen gelten 246 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der 11Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 41.

Für die vom Gesundheitsamt ermittelten Kontaktpersonen (KP 1) wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Alle Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Sie werden von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes regelmäßig telefonisch betreut.

Mit dem heutigen Fall beträgt der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Kulmbach 54,56.

Weiter senden wir Ihnen, wie im heutigen Pressegespräch angekündigt die Allgemeinverfügung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 im Landkreis Kulmbach aufgrund Übersteigung des sog. 7-Tage-Inzidenzwerts von 50 Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner, sowie die Grafik zum Ausbruchsgeschehen im Landkreis Kulmbach.

Update am 15. September um 16.15 Uhr – “Wir haben damit gerechnet: Pressekonferenz im Landratsamt Kulmbach

Sie würden damit gerechnet haben, so dass der Landkreis Kulbach den Inzidenzwert von 50 überschreiten wird, so Landrat Klaus Peter Söllner (Freie Wähler). Zentraler Auslöser für die dramatisch Erhöhung sei eine Geburtstagsfeier gewesen.

Verstöße gegen die Quarantäne oder anderen Maßnahmen habe man nicht in Erfahrung bringen können. Mit den Vorfällen in Garmisch-Partenkirchen sei die Corona-Situation in Kulbach nicht zu vergleichen, so Söllner weiter.

Noch am 7.9.2020 lag der 7-Tagge-Wert bei 0.  Jetzt liegt er bei 54. Den größten Anteil daran habe das Freizeitverhalten aber auch Reiserückkehrer seien unter den aktuell bekannten Infizierten. 

Die akuten Maßnahmen haben laut Söllner nichts mit einem zweiten Lockdown zu tun. „Wir müssen jetzt viel testen“. Bis spät nachts würden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Contact Tracing betrieben, also die Kontakte der Infizierten nachverfolgen. „Wir werden alles dafür tun, die Dinge einzudämmen“, erklärt Landrat.

Unpopuläre Maßnahmen möglich

Mit dem Erreichen der 50er Marke sei es notwendig, analysierend, so gut und so effektiv wie möglich zu reagieren, um das Gesundheitssystem zu schützen, so Regierungsdirektor Oliver Hempfling, der im Anschluss spricht. 
Ab jetzt gilt die neue Allgemeinverfügung. Im Zentrum steht die Eindämmung der Ansteckungen im Freizeitbereich. Statt zehn, sind bis auf Weiteres nur noch Gruppen von fünf, nicht einer Familie angehörige Personen erlaubt. Das betrifft den öffentlichen Raum. Auch im privaten Raum gibt es Einschränkungen. Auch auf den Veranstaltungsbereich und den Sport erstreckt sich die Allgemeinverfügung.

Landrat Klaus Peter Söllner ergänzt, dass bei weiterer Verschärfung des Ausbruchsgeschehens weitere Maßnahmen getroffen werden. Eine Entscheidung dahingehend sei am Donnerstag oder Freitag dieser Woche zu erwarten.“Wir müssen das Infektionsgeschehen im Auge behalten“, erklärt Söllner zur möglichen Absage von Fußballspielen. „Da haben wir noch keine Entscheidung getroffen.“

„Die Geltungsdauer der Allgemeinverordnung beträgt eine Woche“, erklärt Regierungsdirektor Hempfling. Abhängig davon, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt, werde an den verschiedenen Stellschrauben der Pandemie-Eindämmung nachjustiert.

Neue Besuchsregelungen im Krankenhaus oder Altenheimen regeln diese selbst, führt Söllner weiter aus.

Corona-Situation in Schulen und Kindergärten

Dr. Camelia Fiedler vom Staatlichen Gesundheitsamt erklärt, dass es mehrere Schulklassen gibt, die geschlossen werden mussten. Circa 150 Schüler und rund 20 Lehrer sind derzeit in Quarantäne.

Seit 2.9.2020  werde der neue Hygiene-Stufenplan den Schulen umgesetzt. „Solange der Wert über 50 ist, gilt die Maskenpflicht an Schulen weiter“, erklärt Schuldirektor Michael Hack.

Hack erinnert daran, dass die aktuelle Situation aus dem Freizeitbereich herrührt. „Von den Schulen geht kein Infektionsgeschehen aus“. Die Schulen seien vorbereitet. „Sollte etwas sein, können wir sofort reagieren.“

Auch an den Kindergärten gilt die Hygienestufe drei. „Die Gruppen sollen zusammen bleiben und nicht durchmischt werden“, sagt Landrat Söllner zu den Kindergärten. Die Kinder dort müssen keine Maske tragen aber die Betreuerinnen und Betreuer.

Mit Wachsamkeit gegen die Pandemie

Abschließend appelliert Landrat Söllner noch einmal an Vorsicht und Vernunft der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Corona Pandemie.

Update vom 15. September 2020 um 7:41 Uhr: Kulmbach überschreitet Corona-Obergrenze – diese Maßnahmen werden umgesetzt

Seit letzten Donnerstag wurden weitere fünfundzwanzig positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt (Stand 14.9.2020, 17 Uhr). Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen beträgt zum jetzigen Zeitpunkt 290. Von diesen Fällen gelten 246 wieder als genesen. Unter Berücksichtigung der 11 Verstorbenen liegt die Anzahl der aktuell im Landkreis infizierten Personen demnach bei 33.

Für die vom Gesundheitsamt ermittelten Kontaktpersonen (KP 1) wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Alle Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Sie werden von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes regelmäßig telefonisch betreut. Mit dem Fall vom Montag beträgt der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Kulmbach 43,1.

Corona-Grenzwert überschritten – öffentliche Treffen nur noch mit fünf Personen

Um die weitere Ausbreitung von Covid-19 in Kulmbach einzudämmen, setzt der Landkreis nun verschiedene Maßnahmen um. Diese wurden am Montag besprochen.

  1. Bleiben Sie mit Symptomen unbedingt zu Hause und vermeiden Sie Kontakte mit anderen!
  2. Lassen Sie sich bei Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hindeuten, unbedingt testen! Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt. 
  3. Abweichend von § 2 Abs. 1 Nr. 2 der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) sollte der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur noch in Gruppen von maximal 5 Personen stattfinden. § 2 Abs. 1 Nr. 1 der 6. BayIfSMV (Angehörige des eigenen Hausstands) bleibt davon unberührt.
  4. Die unter 3. empfohlene Kontaktbeschränkung sollte analog in allen Gastronomiebetrieben im Landkreis Kulmbach umgesetzt werden. Die jeweils verantwortlichen Gaststättenbetreiber werden aufgefordert, dies entsprechend umzusetzen.
  5. Abweichend von § 5 Abs. 2 Satz 1 der 6. BayIfSMV sollten Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten werden oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Vereins- und Parteisitzungen) und nicht öffentliche Versammlungen auf eine Teilnehmerzahl von maximal 50 Personen in geschlossenen Räumen oder maximal 100 Personen unter freiem Himmel begrenzt werden. 
  6. Abweichend von § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b) der 6. BayIfSMV wird für den Trainingsbetrieb im Bereich des Amateur- und Freizeitsports dringend empfohlen: Die vorgeschriebenen festen Trainingsgruppen sollten in geschlossenen Räumen maximal 10 Personen oder maximal 20 Personen unter freiem Himmel nicht überschreiten. Das gemeinsame Nutzen von Trinkflaschen ist unbedingt zu vermeiden. Auf Trainings- oder Freundschaftsspiele sollte ebenfalls verzichtet werden.
  7. Schulbetrieb: Die Stufe 2 des Drei-Stufenplans des Kultusministeriums sieht eine generelle Pflicht für Schülerinnen und Schüler zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer ab der Jahrgangsstufe 5 vor, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet ist. Die endgültige Entscheidung hierüber trifft das Gesundheitsamt rechtzeitig vor Beginn der nächsten Schulwoche.
  8. Den Trägern von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie sonstigen vergleichbaren Einrichtungen wird empfohlen, ihre Besuchsregelungen anhand der aktuellen Infektionslage zu überprüfen und ggf. anzupassen.
  9. Auf die Einhaltung der Abstandsregelungen sowie der Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) zu tragen ist unbedingt zu achten. Über die gesetzliche Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske hinaus sollte diese so oft wie möglich verwendet werden.    

Erstmeldung vom 14. September: Viele Corona-Infektionen in Kulmbach – Grenzwert geknackt

In Kulmbach gibt es aktuell (Stand 14. September 2020) 31 nachweislich infizierte Personen. Die 7-Tage-Inzidenz steigt so auf 43,1. Diese Zahlen gab das Landratsamt Kulmbach am frühen Montagnachmittag bekannt. Überschreitet eine Region die erste Corona-Obergrenze von 35, kann das Konsequenzen haben. 

Corona-Zahlen steigen – Landkreis Kulmbach handelt

In Kulmbach werden nun einige dieser Regeln umgesetzt. Wie Radio Plassenburg berichtet, sollen sich im gesamten Landkreis nur noch bis zu fünf Personen in der Öffentlichkeit miteinander treffen dürfen, sofern diese aus mehr als zwei Hausständen kommen. Auch bei privaten Veranstaltungen wie Hochzeiten und Geburtstagen wird die Zahl weiter eingeschränkt.

Derzeit seien diese Maßnahmen nur Empfehlungen, sollte die 7-Tage-Inzidenz weiter steigen, könnten diese Regelungen allerdings in Form einer Allgemeinverfügung erlassen werden. Auch in Würzburg sind die Infektionszahlen stark gestiegen. Nun haben sich fast 600 Menschen testen lassen. 

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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