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Gesundheit

Corona und Arbeit: So arbeiten Sie effizient und gesund im Homeoffice

Wegen der Corona-Krise arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Die AOK gibt Tipps für das Arbeiten von Zuhause.

Spätestens seit dem neuen Lockdown seit Anfang November arbeiten wieder viele Menschen im Homeoffice. Die AOK gibt Tipps und Infos, welche Regeln bei der Arbeit zu Hause gelten.

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Homeoffice: Das ist zu beachten

Im Schlafanzug an den Schreibtisch? Oder vom Bett aus dienstliche E-Mails beantworten? Arbeitet man von zu Hause aus, dann ist das durchaus möglich, beschreibt die AOK die Arbeit im Home Office.

Bittet der Chef allerdings spontan zu einem Video-Chat, könne das dann doch eher peinlich werden. Immer häufiger befinden sich Mitarbeiter und Auszubildende im Homeoffice. Welche Regeln man dort beachten und wie der Arbeitsplatz daheim gesundheitsgerecht gestaltet sein sollte, das weiß Ilona Birner, Expertin für betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitsplatzergonomie bei der AOK-Direktion Bayreuth-Kulmbach.

Arbeit von zu Hause: Arbeitszeit einteilen, Pausen planen

Arbeit und Freizeit zu trennen, kann besonders im Homeoffice für viele Arbeitnehmer eine Herausforderung sein, teilt die AOK mit. Helfen kann dabei, sich im Homeoffice so zu kleiden, wie man es auch sonst für die Arbeit tun würde.

Sinnvoll sei auch, feste Arbeitszeiten einzuhalten. Um eine gesunde Balance zwischen Privat- und Arbeitsleben zu erhalten, sollte man genau festlegen, wann man den Computer zum Arbeiten an- und auch wieder ausschalte.

Pausen im Homeoffice gestalten

Eine aktive Pausengestaltung gehöre ebenfalls dazu. „Wie lang eine Pause sein sollte, ist individuell und abhängig von Konstitution und Arbeitsanforderungen“, sagt Ilona Birner. Bereits Pausen unter einer Minute helfen dabei, zwischendurch Stress abzubauen, Denkblockaden zu lösen oder die Konzentration zu steigern:

Die AOK gibt folgende Tipps: Dazu einfach kurz die Augen schließen oder sich dehnen, strecken und gähnen. Eine längere Pause zu Mittag sollte ebenfalls fester Bestandteil des Arbeitstages sein. „Wer im Homeoffice lange sitzt, für den ist eine bewegte Pause besonders wichtig – warum also nicht einfach die Mittagspause zum Laufen, Spazierengehen oder Radfahren nutzen“, empfiehlt die AOK-Gesundheitsexpertin.

So sollte der Arbeitsplatz im Homeoffice aussehen

Da ein eigenes Arbeitszimmer für viele nicht realisierbar sei, solle man sich im eigenen Heim zumindest einen Platz suchen, der ausschließlich für die Arbeit gedacht ist. „Um sich bei der Arbeit zu Hause wohl zu fühlen, ist es wichtig, die richtige Sitzhaltung am Arbeitsplatz zu finden“, so Ilona Birner.

Tisch und Stuhl sollten an den Körper angepasst sein, so dass die Ober- und Unterschenkel und die Ober- und Unterarme einen rechten Winkel bilden. Die Arme liegen dabei locker auf der Tischplatte. Das trägt zu einer gesunden Körperhaltung bei und senkt das Risiko für Rückenschmerzen.

Auch der PC- oder Laptop-Bildschirm und die Lichtverhältnisse beeinflussen das Wohlbefinden. Natürliches Licht ist zwar das beste Licht, aber Tageslicht allein reiche häufig nicht aus. Daher sei es ratsam Kunst- und Tageslicht zu kombinieren. „Direktes Licht wird unmittelbar am Arbeitsplatz benötigt, zusätzliches indirektes Licht hellt den Raum auf und schafft eine angenehme Arbeitsatmosphäre“, rät Ilona Birner. Zudem solle der Schreibtisch samt PC-Bildschirm stets im rechten Winkel zum Fenster stehen, damit es nicht zu Blendeffekten kommen kann.

AOK unterstützt mit Online-Seminaren

Für alle, die von zu Hause aus arbeiten, bietet die AOK eine zweiteilige Online-Seminarserie „Gesund im Homeoffice“ an. Im ersten Modul geht es darum, was bei der Einrichtung eines Bildschirmarbeitsplatzes im Homeoffice ergonomisch zu beachten ist. Das zweite Modul zeigt auf, wie man im Homeoffice auf die eigene Gesundheit achten kann und nicht unter Stress gerät. Die Anmeldung zum Online-Seminar ist möglich unter: www.aok.de/bayern/homeoffice.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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