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Coronavirus: Landkreis in Bayern knackt Neuinfektionen-Obergrenze deutlich – Deutschlandweit die meisten Infektionen

Die meisten Coronavirus-Neuinfektionen in ganz Deutschland gibt es in einem Landkreis in Bayern. Während die Anzahl der Neuinfektionen im oberfränkischen Landkreis Coburg weiter sinken, liegt der Wert im Landkreis Aichach-Friedberg binnen sieben Tagen bei über 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet.

Ein bayerischer Landkreis hatte innerhalb der letzten sieben Tagen die meisten Coronavirus-Neuinfektionen. Der Wert an Neuinfektionen liegt bei über 50 auf 100.000 Einwohner gerechnet.

Update vom 12. Juni 2020: Landkreis in Bayern hat die meisten Neuinfektionen

Im Landkreis Aichach-Friedberg gab es binnen sieben Tagen die meisten Coronavirus-Infektionen in ganz Deutschland auf 100.000 Einwohner gerechnet. Dies zeigen die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Dabei gab es innerhalb der letzten sieben Tage in der Region 74 Neuinfektionen. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt somit bei 55,39. Damit überschreitet die Region den von der bayerischen Staatsregierung festgesetzten Grenzwert von 35. Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass der hohe Wert im Landkreis vom Ausbruch des Virus auf einem Spargelhof kommt. 

In Oberfranken galt immer wieder der Landkreis Coburg als problematisch. Aktuell liegt der Wert dort bei 24,16 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Liegt der Wert einer Region über diesem Wert, können lokal Corona-Lockerungen zurückgenommen werden. Dies kann zu Besuchsverboten, Geschäftsschließungen oder gar neuen Ausgangsbeschränkungen führen.

Update vom 5. Juni 2020: Weniger Infektionen als gedacht im Landkreis Coburg

Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen sinkt im Landkreis Coburg weiter. Die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zeigen, dass die Zahl der Infizierten am Donnerstag sogar um eins nach unten korrigiert werden musste. Neuinfizierungen kamen keine dazu. Somit beträgt die Anzahl der Fälle in Coburg-Land seit Ausbruch der Pandemie 337 Fälle.

In den letzten sieben Tagen hat es im Landkreis Coburg damit insgesamt 23 Fälle gegeben. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit weiter ab: auf 26,47.  Von Samstag bis Dienstag war der Landkreis Coburg noch über der vom Freistaat Bayern eingeführten Obergrenze an Neuinfektionen gelegen.

Update vom 5. Juni 2020: Weniger Infektionen als gedacht im Landkreis Coburg

Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen sinkt im Landkreis Coburg weiter. Die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zeigen, dass die Zahl der Infizierten am Donnerstag sogar um eins nach unten korrigiert werden musste. Neuinfizierungen kamen keine dazu. Somit beträgt die Anzahl der Fälle in Coburg-Land seit Ausbruch der Pandemie 337 Fälle.

In den letzten sieben Tagen hat es im Landkreis Coburg damit insgesamt 23 Fälle gegeben. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit weiter ab: auf 26,47.  Von Samstag bis Dienstag war der Landkreis Coburg noch über der vom Freistaat Bayern eingeführten Obergrenze an Neuinfektionen gelegen.

Update vom 3. Juni 2020: Landkreis Coburg rutscht unter Coronavirus-Obergrenze

Nach vier Tagen rutschte der Landkreis Coburg am Mittwoch (3.6.2020) unter die vom Freistaat Bayern festgelegte Obergrenze von 35 Coronavirus-Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet. Dies geht aus den Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervor. Insgesamt wurde im Landkreis Coburg am Dienstag keine weitere Neuinfektion bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz fiel so deutlich von 40,27 auf 28,77.

In den anderen Regionen Oberfrankens liegen die Werte deutlich niedriger. Lichtenfels (14,96) und Coburg-Stadt (14,55) haben die zweithöchsten Werte. Der Durchschnitt in ganz Oberfranken liegt bei 6,0. Auf ganz Bayern bezogen gab es binnen der letzten sieben Tage im Schnitt 3,39 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet.

Update vom 2. Juni 2020: Neue Infizierte – 7-Tage-Inzidenz sinkt

Seit Samstag (30.5.2020) liegt der Landkreis Coburg über der vom Freistaat Bayern festgelegten Obergrenze an Neuinfizierungen. Auf 100.000 Einwohner gerechnet liegt diese bei 35 Infektionen binnen sieben Tagen. Am Dienstag hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nun mitgeteilt, dass es insgesamt zwei neue Infektionen in der Region gebe. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert sinkt damit dennoch: auf 40,27. Damit liegt er immer noch über der Obergrenze von 35.

Liegt eine Region in Bayern über der beschlossenen Obergrenze, können hier jeweils lokal Beschränkungen eingeführt und somit Corona-Lockerungen wieder rückgängig gemacht werden. Es kann in den Gebieten beispielsweise zu einem erneuten Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen, Geschäftsschließungen oder sogar neuen Ausgangsbeschränkungen kommen. In Lichtenfels gab es nun zwei Todesfälle wegen des Coronavirus.

Update vom 1. Juni 2020: 17 neue Infizierte an einem Tag

Coburg liegt seit Samstag (30.5.2020) wieder über der vom Freistaat Bayern festgelegten Obergrenze. Diese liegt bei 35 Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gerechnet. Von Sonntag auf Montag wurden im Landkreis Coburg nun insgesamt 17 neue Infektionen bekannt – in ganz Oberfranken waren es insgesamt nur 24. Damit stieg der Wert der Neuinfektionen in Coburg-Land von 40,27 auf 43,73.

Liegt eine Region über der beschlossenen Obergrenze, können lokal Beschränkungen eingeführt und Corona-Lockerungen wieder rückgängig gemacht werden. Es kann hier nun zu einem erneuten Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen, Geschäftsschließungen oder sogar neuen Ausgangsbeschränkungen kommen. So sieht die Lage in allen Regionen Oberfrankens aus.

Update vom 31. Mai 2020: Landkreis Coburg liegt immer noch über der Corona-Obergrenze

Laut den neuen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit liegt der Landkreis Coburg auch am Sonntag noch über der vom Freistaat Bayern festgelegten Obergrenze von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet binnen sieben Tagen. Der Wert im Landkreis Coburg beträgt 40,27. So sieht die Lage in allen Regionen Oberfrankens aus.

Update vom 30. Mai 2020 um 17:20 Uhr: Coburger Landkreis überschreitet erneut Obergrenze

Der Landkreis Coburg hat die Obergrenze überschritten. Diese wurde von der bayerischen Regierung auf den Wert 35 bei einer 7-Tage-Inzidenz bei 100.000 Einwohner festgelegt. Das Coburger Land liegt aktuell (Stand 30.5.2020) bei einem Wert von 41,42. Seit Freitag haben sich acht Menschen infiziert. Außerdem gibt es einen weiteren Todesfall aufgrund einer Corona-Infektion im Landkreis Coburg zu beklagen.

In den letzten vier Tagen sind 21 Neuinfizierungen dazugekommen. War der Wert der 7-Tage-Inzidenz am 26. Mai für das Coburger Land noch bei 33,37, liegt er inzwischen weit darüber. In der Stadt sieht es hingegen anders aus. Dort gab es in den vergangen vier Tagen sechs neue Fälle, aber die 7-Tage-Inzidenz ist in Relation gesunken – von 26,67 auf 24,24.

Coburg hatte schon einmal die Obergrenze geknackt. Auch Lichtenfels hatte vor kurzem die Obergrenze an Neuinfizierungen überschritten. Inzwischen liegt die Kommune allerdings leicht unter der Obergrenze: Der Wert beträgt dort 34,41. Hier gibt’s einen Überblick über die aktuellen Zahlen in Oberfranken.

Erstmeldung vom 14. Mai 2020

Das Landratsamt Coburg hat mitgeteilt, dass sich im Landkreis Coburg bis zum Montag (14.5.2020) binnen sieben Tagen 37 Menschen mit Covid-19 infiziert haben. Damit überschreitet der Landkreis Coburg die von der Bundesregierung beschlossene Obergrenze von 50 Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, denn hochgerechnet, liegt der so genannte Sieben-Tage-Inzidenz-Wert in Coburg nun bei 58,7.

Oberfränkische Stadt Coburg überschreitet kritischen Corona-Wert

Das Landratsamt teilt mit, dass die Neuinfektionen hauptsächlich in Pflegeheimen in Stadt und Landkreis auftreten würden und im Zusammengang mit Dialysebehandlungen stünden. Das Gesundheitsamt Coburg habe inzwischen Maßnahmen eingeleitet, um das Virus wieder einzudämmen. Dazu zählen Reihentestungen.

Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen

Für die nächsten zwei Wochen gilt in Stadt und Landkreis Coburg nun wieder ein Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen. Ausnahmen gebe es nur bei Personen, die im Sterben liegen. Dialysepatienten werden natürlich weiterhin behandelt, allerdings gelten dabei strenge Hygienemaßnahmen.

So sind die Besuchsregelungen in Bayreuth.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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