Das Bayerische Rote Kreuz fordert: “Spenden statt Böllern!”

Der BRK Kreisverband Bayreuth fordert die Bayreuther zu Silvester auf, lieber Geld für einen guten Zweck zu spenden, statt Böller und Co. zu kaufen. Ein möglicher Spendenempfänger sei dabei die Rettungshundestaffel Bayreuth.

Den Tieren zuliebe

In Teilen Bayreuths gilt an Silvester und Neujahr ein Böllerverbot. Die Zeiten, in denen der Großteil der Menschen in Deutschland Raketen und Knaller zum Jahreswechsel für unabdingbar gehalten hat, scheinen vorbei. Neben der Belastung für die Umwelt wird immer wieder auch das Wohl der Tiere für einen Verzicht auf Feuerwerk genannt.

Zittern am ganzen Körper

Diesen Punkt möchte auch die Rettungshundestaffel Bayreuth unterstreichen. Denn trotz der Gewöhnung der Rettungshunde an verschiedene Anforderungen im Einsatz, ist auch für diese Tiere der langanhaltende und plötzlich auftretende Silvesterlärm durch Feuerwerk purer Stress. Selbst die sonst so bereitwilligen und standhaften Hunde würden bei Feuerwerk am ganzen Körper zittern und in Panik verfallen, so das BRK in einer Presseerklärung. Mit solchen Problemen haben viele Haustiere zu kämpfen.

Aus diesem Grund fordert das BRK die Bürger auf, lieber für einen guten Zweck zu spenden, statt Feuerwerk zu kaufen.

Die BRK Hundestaffel Bayreuth

Die ehrenamtlichen Mitglieder der BRK Rettungshundestaffel Bayreuth und ihre Hunde sind rund um die Uhr für Einsätze bereit. Ihre Hauptaufgabe ist hierbei das Suchen vermisster Personen in unzugänglichen und schlecht einsehbaren Gebieten. Der Arbeitskreis finanziert sich dabei rein aus Spenden, daher ist die Hundestaffel auf finanzielle Hilfe angewiesen. Alle Infos zu Spenden und zur Unterstützung der Rettungshundestaffel, gibt es hier.

Das Bayreuther Tagblatt hat die beiden Hunde Enya und Yucatan genauer unter die Lupe genommen. Mehr Infos zur Rettungshundestaffel gibt’s im Artikel aus dem Oktober.