Demo zum Tag der Deutschen Einheit: “Wir sind mehr”

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Wenn es nach Niklas Wenzel und Andreas Zippel geht, dann soll der Tag der Deutschen Einheit zeigen, wie bunt und offen Deutschland in Europa ist. Aus diesem Grund haben die beiden zu einer Demo am 3. Oktober eingeladen. Impressionen von der Demo gibt es im Video über dem Text. 

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Gegensätze lassen sich gut vereinen

Bunt und offen präsentierte sich dann auch die gesamte Veranstaltung. Passend dazu gab es Unterstützung der Band “Brasspalast”, die den Demonstrantenzug musikalisch begleitete. Los ging es vom Neptunbrunnen vor dem Depot bis zum La-Spezia-Platz. Dort angekommen referierten Vertreter aus den unterschiedlichsten Sparten über das gemeinsame Ziel: “Wir sind Deutschland. Wir sind mehr.”.

Wir wollten den Tag der Deutschen Einheit modern aufbauen. Daher auch die moderne Musik, die die Demo begleitet hat. Es ist wichtig zu wissen, dass die Gedanken von früher heute immer noch genauso gelten.

(Andreas Zippel, Veranstalter der Demo)

Den Veranstaltern war es wichtig, zu zeigen, dass sich Gegensätze nicht unbedingt ausschließen müssen. Die Freude am Heimischen und die Neugierde am Fremden lassen sich durchaus miteinander vermischen, so Andreas Zippel. Das gehöre für den 27-Jährigen zu einem lebendigen Deutschland dazu.

Ein Tag für alle

Frei nach dem Motto “Ein Tag für die ganze Gesellschaft” wurden auch die Redner ausgewählt. Nach einem kurzen Marsch durch die Innenstadt, zeigten sechs durchaus unterschiedliche Redner, wie wichtig ihnen die Vielfalt in Deutschland sei.

Egal ob Sissy Thammer, die Geschäftsführerin des Festivals junger Künstler oder Sebastian Döberl, der Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren. Alle betonten wie wichtig es sei, sich für etwas einzusetzen und nicht gegen etwas zu arbeiten. Neben Thammer und Döberl zählten auch der Pfarrer Carsten Brall, Professor Martin Leschke, Sozialpädagogin Dolores Longares-Bäumler und Hannes Kohlhoff von den Students for Future zu den Speakern.

Unsere Speaker haben einen großen gesellschaftlichen Bereich abgedeckt. Damit wollten wir auch zeigen, wie viele Bereiche es in Deutschland gibt, auf die man sich stützen kann.

(Andreas Zippel, Veranstalter der Demo)