Der Tag danach: Was von den Maiwanderern übrig ist

Der 1. Mai ist vorbei. An vielen Bereichen wurde ein Alkoholverbot ausgesprochen. Auch das Polizeiaufkommen war in Bayreuth und Umgebung extrem hoch. Doch wie sehen die Plätze am Tag danach aus? Muss die Stadt eine große Aufräumaktion planen oder waren die Maiwanderer dieses Jahr ordentlich?

Tote Hose in Mistelbach

Früher galt Mistelbach als Ort Nummer 1 für Maiwanderer. Wer dieses Jahr allerdings mit Alkohol auf den Radwegen in Richtung Mistelbach unterwegs war, wurde schnell von der Polizei gestoppt. Der Platz wurde dieses Jahr daher von Familien genutzt, die sich auf dem Bolzplatz austoben konnten.

Die Polizei hat sich zwischen Bayreuth und Mistelbach postiert. Foto: Frederik Eichstädt.

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Konzert in der Wilhelminenaue

Auch rund um das Gelände der Wilhelminenaue positionierte sich die Polizei, denn auch hier galt Alkoholverbot. Allerdings fand ab 14 Uhr am Kiosk “Zur Seebühne” ein Konzert der Band “Black Rose Blues Band” statt. In diesem Bereich war das Alkoholverbot aufgehoben.

Am Tag danach ist davon nicht mehr viel übrig. Zwar findet man vereinzelt zerbrochene Flaschen, von großen Müllanhäufungen ist aber nichts zu sehen.

Eine einsame Bierflasche auf der Wilhelminenaue. Foto: Susanne Jagodzik

Auch rund um den Kiosk an der Seebühne ist alles ordentlich. Die Maiwanderer scheinen sich die Vorgaben der Stadt zu Herzen genommen zu haben.

Ordentliche Maiwanderer: Für den anfallenden Müll werden die Mülleimer genutzt. Foto: Susanne Jagodzik

Theta und Siegestürme

Viele befürchteten nach den Sperrungen in Mistelbach und an der Wilhelminenaue ein größeres Aufkommen an Maiwanderern auf der Theta oder an den Siegestürmen. Doch auch hier war die Lage deutlich ruhiger als in den letzten Jahren.

Müll von den Maiwanderern? Am Eckersdorfer Siegesturm Fehlanzeige. Foto: Susanne Jagodzik

Positive Bilanz der Polizei

Auf Nachfrage des bt äußerte sich auch die oberfränkische Polizei durchaus positiv.

Der 1. Mai verlief insgesamt sehr entspannt. Es gab keine besonderen Vorkommnisse. Alle Maiwanderer haben sich ruhig verhalten.

(Alexander Czech; Pressesprecher der Polizei Oberfranken)

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