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Verkehr

Deutlich weniger Unfälle wegen Corona in Bayreuth: Dennoch gibt es drei Unfallschwerpunkte

Wegen der Corona-Krise gab es in Bayreuth weniger Unfälle. Doch es wurden drei Unfallschwerpunkte ausgemacht.

Wegen der Corona-Krise gab es im Jahr 2020 weniger Unfälle. Dort seien sämtliche Statistiken gesunken.

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Polizei-Oberkommissar Eike Leppert und der Leiter des Straßenverkehrsamts der Stadt, Heinz Pfister, haben die Statistik am Montag (22. März 2021) im Verkehrsausschuss vorgestellt.

Weniger Unfälle in Bayreuth 2020

Insgesamt gab es 1.867 Unfälle in Bayreuth: 511 Unfälle weniger als im Jahr 2019, also ein Rückgang um 21,5 Prozent. Bei 258 Unfällen wurden Menschen 288 Menschen verletzt – 54 weniger als 2019. 48 Schwerverletzte gab es im vergangenen Jahr – 8 weniger als 2019. Ein Mensch ist bei Fahrradunfall tödlich verletzt worden.

Unfallschwerpunkte in Bayreuth

Bei der Einmündung der Bundesstraße 2 in die Theodor-Schmidt-Straße unter der Hochbrücke gab es „fünf Auffahrunfälle mit sechs Verletzten“, sagt Pfister. Deshalb habe die Polizei dort die Geschwindigkeit gemessen: „Erlaubt ist 60, der Schnellste fuhr 65“, sagt Pfister. Am Tempo liege es nicht.

Die Birken-Kreuzung – Wittelsbacherring, Unversitätsstraße, Birkenstraße – ist mit vier Rotlicht-Verstößen sowie insgesamt sechs Unfällen mit neun Verletzten auch ein Unfallschwerpunkt. Dort konnten Kontrastblenden an den Ampeln allerdings die Unfälle seit Sommer deutlich mindern. Seitdem sei die Kreuzung unauffällig.

Die Nordring-Kreuzung – Kulmbacher Straße, Hindenburgstraße, Dr.-Würzburger-Straße ist der dritte Unfallschwerpunkt in Bayreuth: „Sechs Auffahrunfälle mit sieben Verletzten. Und ein Abbiegeunfall“, berichtet Pfister. Diese seien wegen mangelnder Aufmerksamkeit zu erklären.

Weitere Statistiken in Bayreuth

24 Radunfälle gab es weniger (17,6 Prozent). Bei den 112 Unfällen wurden allerdings 103 Radfahrer verletzt. Allerdings waren 62,5 Prozent dieser Unfälle alleinbeteiligt oder mit ereigneten anderen Radfahrern, erläutert Leppert.

23 Unfälle gab es mit Fußgängern, bei denen meistens Autofahrer schuld waren.

Auf dem Schulweg gab es nach Lepperts Angaben fünf Unfälle. Dabei wurden vier Kinder verletzt, zwei davon schwer. Die Unfälle geschahen wegen einem Fehlverhalten der Kinder, erklärt Leppert. Daraufhin erstacht sich eine Diskussion, wie das verändert werden könnte. Pfister erklärte, dass Knotenpunkte überprüft werden. Das Problem seien allerdings wenige Schulweghelfer. Davon gibt es „sehr wenige“, sagt Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU).

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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