Dieselskandel: Erste Entscheidung im Mammutprozess gefallen

Zuletzt aktualisiert am

Rund vier Jahre hat es nach dem Auffliegen des Dieselskandals gedauert bis der große Prozess gegen den Konzern Volkswagen begonnen hat. Gleich am ersten Tag gab es die erste Entscheidung.

Am 30. September begann der Auftakt zum Mammutprozess gegen VW in der Braunschweiger Stadthalle. Die Richter verlegten das Verfahren dorthin, weil sie von einem großen Andrang der Öffentlichkeit ausgingen. In einem ersten Sitzungstermin entschieden sie nun über die Zulässigkeit der Musterklagen: mit Erfolg. Das Oberlandesgericht Braunschweig hat die Musterklage angenommen. 470.000 Dieselkunden hatten sich dieser Sammelklage angeschlossen.

Lesen Sie auch:

In dem Verfahren, das nun in Braunschweig diskutiert wird, geht es erst einmal um die Frage ob VW überhaupt unrechtmäßig gehandelt habe. Individuelle Ansprüche können die Geschädigten dann in einem eigenen Verfahren durchsetzen.

Lesen Sie auch:

Diese Marken sind Teil der Musterklage:

  • VW
  • Audi
  • Seat
  • Skoda
  • Autos mit Dieselmotoren des Typs EA 189, die nach dem 1. November 2008 gekauft wurden.

Lesen Sie auch: