Banane-Fairtrade

Fairtrade-Zertifikat für den Landkreis Bayreuth

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Als erster Landkreis Oberfrankens ist der Landkreis Bayreuth zum Fairtrade-Landkreis ausgezeichnet worden. Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz übergab das Zertifikat am Donnerstag im Altenstädter Schloss in Pegnitz an Landrat Hermann Hübner.

Fairtrade meint: ein kontrollierter Handel, bei dem den Erzeugern für die gehandelten Produkte oder Produktbestandteile ein bestimmter Mindestpreis bezahlt wird, der von einzelnen Fair-Trade-Organisationen unterschiedlich bestimmt wird.

Folgende Punkte musste der Landkreis für die Auszeichnung erfüllen:

  • In mindestens 21 regionalen Einzelhandelsgeschäften, mindestens elf Cafés oder Restaurants, einer Schule, einem Verein und einer Kirchengemeinde müssen Produkte aus fairem Handel angeboten werden.
  • Dazu kommen spezielle Bildungsaktivitäten und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Fairtrade.
  • Die notwendige Fairtrade-Steuerungsgruppe wird durch die Pegnitzer Stadträtin Dr. Sandra Huber geleitet. Unterstützt wurde diese durch die Klimaschutz-Managerinnen Sabine Rüskamp und Gesa Thomas.
Landrat Hermann Hübner

Foto: landkreis-bayreuth.de

„Der Landkreis will mit gutem Beispiel vorangehen, sich intensiv mit der Thematik des fairen Handels auseinandersetzen und auch unsere regionalen Erzeuger einbinden. Sie sind unentbehrlich für nachhaltiges Wirtschaften und Handeln. Regional und fair lässt sich gut miteinander verbinden.”

(Landrat Hermann Hübner)

Warum Fairtrade?

Die Kampagne „Fairtrade Towns“ wird durch den Verein „TransFair — Verein zur Förderung des fairen Handels in der Einen Welt e.V“ in Deutschland seit 2009 durchgeführt. 448 Städte und Landkreise sind bereits ausgezeichnet, darunter 105 Städte und Kreise in Bayern. In Oberfranken sind die Städte Bamberg, Forchheim, Kronach und Ebermannstadt als Fairtrade-Town ausgezeichnet. Landkreisweite Auszeichnungen gibt es auf oberfränkischer Ebene derzeit allerdings nur für den Landkreis Bayreuth.

Die Kampagne