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Katastrophenhilfe

Feuerwehren aus Bayreuth aus dem Ahrtal zurückgekehrt – so war der Einsatz

Zahlreiche Feuerwehrkräfte aus Bayreuth und Umgebung waren im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz. Nun sind sie zurückgekehrt.

Die Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland hat bundesweite Solidarität ausgelöst. Aus Bayreuth ist unter anderem der Kreisfeuerwehrverband (KFV) mit mehreren Abteilungen im Ahrtal gewesen. Nun sind die Helfer zurückgekehrt.

Am 20. Juli machten sich unter anderem diese Ortsgruppen von Bayreuther Feuerwehren auf den Weg nach Westdeutschland. Über 100 Helfer und Helferinnen fuhren mehrere Tage in das Katastrophengebiet.

Feuerwehr aus Bayreuth Stadt und Land: zurück aus dem Katastrophengebiet im Ahrtal in Rheinland-Pfalz

Am Samstagabend meldete die Feuerwehr Bayreuth, dass zahlreiche Feuerwehrkräfte des KFV aus dem Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz nach Bayreuth zurückgekehrt seien. „Keiner von uns wird diesen Einsatz jemals vergessen“, schrieb beispielsweise die Feuerwehr Pegnitz auf Facebook. Dankbarkeit und Anerkennung der Bevölkerung seien die eine Seite der Medaille, unsagbar großes Leid und Verlust die andere.

Der KFV Bayreuth schreibt: „Hinter allen Beteiligten liegen intensive, körperlich wie geistig anstrengende, aber auch emotionale Tage.“

Insgesamt 450 Personen aus den Landkreisen Miltenberg, Aschaffenburg und Bayreuth sind in Westdeutschland im Einsatz gewesen. Dort sind sie am Mittwochmorgen (21. Juli 2021) angekommen.

Auch die Feuerwehr Dressendorf empfängt die Helfer, die aus Rheinland-Pfalz zurückkommen. Hier gibt es das Video von Facebook:

Feuerwehren aus Bayreuth folgen dem Hilferuf aus Rheinland-Pfalz

Der KFV Bayreuth will in den kommenden Tagen über den Einsatz in Rheinland-Pfalz berichten. Das hat der Verband in einer Mitteilung auf Facebook angekündigt. „Im Regelungsrahmen des Katastrophenschutzes haben Bundesländer die Möglichkeit, sich gegenseitig um Hilfe zu ersuchen, wenn diese im größeren Maßstab benötigt wird“, heißt es dort.

Auch das BRK Bayreuth war im Katastrophengebiet. Die Freiwilligen werden nach dem Einsatz mitunter psychologisch betreut.

Jürgen Lenkeit

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Jürgen Lenkeit