Handwerk: Das wird 2019 wichtig

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Zum Wechsel eines jeden Kalenderjahres wagt die Handwerkskammer für Oberfranken einen Rück- und Ausblick. Wir haben fünf Erkenntnisse daraus gesammelt.

Fünf Handwerks-Fakten für 2019

  1. Es der HWK wichtig, dass wieder in mehr Betrieben ein Meister an der Spitze steht, der eine gute Ausbildung garantiert. In den letzten Jahren sanken die abgeschlossenen Gesellenprüfungen durch eine Abkehr von der Meisterpflicht. So gibt es heute in Oberfranken zwar beispielsweise mehr Fliesenleger-Betriebe (609) als noch vor 15 Jahren (203), allerdings war die Zahl der Gesellen damals viermal so hoch.
  2. Im oberfränkischen Handwerk stiegen die Umsätze im vergangenen Jahr leicht an, von etwa 7,5 Milliarden Euro auf 7,8 Milliarden Euro. Für dieses Jahr ist eine weitere Steigerung anvisiert.
  3. Insgesamt schlossen die Betriebe im Jahr 2018 nach vorläufigen Schätzungen 2.350 neue Ausbildungsverhältnisse ab. Das sind in etwa so viele wie im Jahr zuvor. Auch für 2019 erwartet die HWK ähnliche Zahlen.
  4. In ganz Bayern gab es 2018 circa 7.500 unbesetzte Lehrstellen im Handwerk. Rund 650 davon in Oberfranken.
  5. Um mit der Digitalisierung und den wandelnden Anforderungen Schritt zu halten, schafft die HWK neue Lernwelten für die berufliche Bildung. Dafür wird auch das Berufsbildungs- und Technologiezentrum, kurz BTZ, modernisiert.