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Heftiger Unfall auf A9 in Oberfranken: Auto durchbricht mit 167 km/h die Leitplanke

Am Samstag (5.9.2020) hat ein 47-Jähriger sein Auto komplett zu Schrott gefahren. Der Mann war im Saaleaufstieg auf der A9 bei Berg (Landkreis Hof) zu schnell unterwegs und durchbrach die Leitplanke.

Auf der A9 bei Berg im Landkreis Hof hat am Samstag (5.9.2020) ein 47-Jähriger sein Auto komplett zu Schrott gefahren und 100 Meter Leitplanke beschädigt. Erst vor kurzem hat sich in der Fränkischen Schweiz ein Motorradfahrer mehrmals überschlagen.

Heftiger Unfall in Oberfranken

Der Mann aus dem Kreis Fürstenfeldbruck in Oberbayern war mit seinem Ford im sogenannten “Saaleaufstieg” unterwegs, berichtet die Polizei. Er beschleunigte in dem kurvigen Bereich auf 160 km/h, geriet dann gegen 17:25 Uhr ins Schleudern und durchbrach die rechte Leitplanke. Der Ford fuhr noch etwa 60 Metern schräg an einer Böschung entlang und knallte schließlich nochmals gegen die Leitplanke. Diese wurde dadurch auf mindestens zehn Meter aus den Verankerungen gerissen, berichtet die Polizei.

Oberbayer fährt Auto zu Schrott

Rettungsdienst und Feuerwehr wurden zu dem Unfall gerufen. Allerdings konnte der 47-Jährige unverletzt seinen beschädigten Wagen verlassen. Laut Beamten der Hofer Autobahnpolizei hat das Unfallauto nur noch Schrottwert. Die Polizisten schätzen den Schaden an Auto und Leitplanke auf etwa 60.000 Euro. Den Unfallfahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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