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Nachrichten aus Bayreuth

Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken: Hubschrauber im Einsatz

In Oberfranken herrscht Waldbrandgefahr: Deshalb wird am Wochenende (18. April bis 19. April) ein Hubschrauber über Oberfranken fliegen.

Aufgrund des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen erwarteten hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth von Samstag, 18.04.2020 bis Sonntag, 19.04.2020, die Durchführung von vorsorglichen Beobachtungsflügen angeordnet. Unter der Woche hat es in Oberfranken einen Waldbrand gegeben. Die Einsatzkräfte mussten dabei in schwer zugängliches Gebiet – und bekamen Bayreuther Unterstützung aus der Luft.

Hubschrauber über Oberfranken wegen Waldbrandgefahr

Zum Einsatz kommt der sogenannte “Schnelle Einsatzhubschrauber” (SEH). Der Hubschrauber wird von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Damit kann im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation in den Beobachtungsluftfahrzeugen auf den zusätzlichen Einsatz eines separaten Luftbeobachters verzichtet werden.

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die im Rahmen der bestehenden Ausgangsbeschränkungen in Wald und Flur unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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