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Im Kampf gegen Corona: medi produziert Textilmasken

Der Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Daher hat jetzt auch die erste deutsche Stadt eine Mundschutzpflicht erlassen. Doch Schutzmasken sind derzeit knapp. medi schafft jetzt allerdings Abhilfe und näht Stoffmasken für Mund und Nase. Das Bayreuther Unternehmen kooperiert mit der Corona Nachbarschaftshilfe Weiden in der Oberpfalz. Diese stellt den Stoff zur Verfügung und koordiniert die Verteilung der Masken.

medi schickt zwei Abteilungen in Kurzarbeit. Archivfoto: Redaktion

medi stellt Stoffmasken in der Coronakrise her

Produkte serienmäßig herstellen gehört für medi zum Tagesgeschäft. Diese Kompetenzen werden ab sofort zusätzlich für die Produktion von Stoffmasken genutzt. Die Stoffmasken sind bei 60 Grad waschbar und können wiederverwendet werden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  

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medi kooperiert hier mit der Corona Nachbarschaftshilfe Weiden in der Oberpfalz. Auf der Plattform können sich ehrenamtliche Helfer mit Hilfesuchenden vernetzen. Die ersten Masken, die medi für das Netzwerk herstellt, dienen zum Schutz von Risikogruppen im privaten Bereich sowie von Mitarbeitern und Patienten in vielen Einrichtungen und Institutionen. Die Masken werden von der Corona Nachbarschaftshilfe Weiden in der Oberpfalz dann verteilt, so medi. In das Projekt werden auch die Auszubildenden mit eingebunden. 

Masken dienen zum Schutz von Risikogruppen

Bei den Stoffmasken für Mund und Nase handle es sich zwar nicht um Medizinprodukte, die zertifiziert sind, aber medi wolle so einen Beitrag leisten, der dazu beitragen kann, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Gerade in Altenheimen und Hospizen seien die Baumwollmasken eine große Unterstützung bei der Pflege von Risikopatienten, da hier nur wenige Schutzmasken zur Verfügung stehen.

Bayreuther Tagblatt - Susanne Monz

 bt-Redakteurin Online/Multimedia
Susanne Monz