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Corona

Kinder dürfen gegen Corona geimpft werden – EMA gibt grünes Licht

In Zukunft dürfen in der EU Kinder ab 12 Jahren mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft werden. Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat grünes Licht gegeben. 

So geht es in Deutschland mit Corona-Impfungen weiter. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach dem Impfgipfel in einer Pressekonferenz geäußert. Bei den Corona-Impfungen in Bayreuth hat es einen Fehler gegeben. Knapp 600 Geimpfte könnten betroffen sein.

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Meldung vom 28. Mai 2021: Corona-Impfung für Kinder – EMA gibt grünes Licht

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat einen Corona-Impfstoff für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Es handelt sich dabei um den Stoff von Biontech/Pfizer Die Entscheidung ist in einer außerordentlichen Sitzung des Ausschusses für Humanmedizin gefallen.

Die Hersteller hatten Studien zum Impfstoff und seiner Wirksamkeit und Verträglichkeit bei dieser Altersgruppe vorgelegt. Auf einer Pressekonferenz erklärte EMA-Impfstoffexperte Marco Cavaleri dann, dass der Impfstoff sicher sei und die Wirksamkeit bei Kindern ab 12 Jahren vergleichbar oder sogar besser als bei Erwachsenen sei.

Bis es los gehen kann, muss die Europäische Kommission die finale Entscheidung fällen – dies scheint aber nur Formsache zu sein, berichten mehrere Medien. Am 7. Juni soll die Impfpriorisierung bundesweit aufgehoben werden, dann könnten auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren geimpft werden.

Meldung vom 27. Mai 2021: Corona-Impfung in Deutschland – so geht es weiter

Angela Merkel sprach davon, dass Bund und Länder die Zulassung des Impfstoffs BionTech für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren bald erwarten würden. Auch Moderna werde bald einen solchen Antrag stellen, so die Bundeskanzlerin. Ab 7. Juni 2021 sollen nun auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in Deutschland geimpft werden können.

Die Impfkampagne habe zuletzt deutlich an Fahrt gewonnen. Die Impfungen hätten zu deutlich weniger schweren Krankheitsverläufen geführt, so Merkel. Bis Ende des Sommers solle jeder Bürger ein Impfangebot erhalten.

„Ein sicherer Schulbetrieb wird auch in Zukunft unabhängig von der Frage sein, ob ein Kind geimpft ist oder nicht“, sagte Angela Merke. „Gleiches gilt im Übrigen auch für die Frage des Urlaubs: sowohl im europäischen Ausland als auch in Deutschland“, hier seien Testungen ausreichend.

Impfstoff-Lieferungen für Deutschland

„Die bestellten Impfdosen werden kommen“, sagte Merkel. Probleme gebe es nur bei einer Liefermenge über 10,1 Millionen Dosen von Johnson & Johnson, so Merkel. BionTech und Moderna würden sehr zuverlässig liefern, fügte die Kanzlerin an.

Zum digitalen Impfpass sagte die Bundeskanzlerin, dass das digitale Impfzertifikat als unabhängige App kommen werde. Es gebe aber auch die Möglichkeit, dass man das Zertifikat in die Corona-App integrieren könne. „Der Vorteil wird sein, dass man mit diesem Zertifikat eine Kompatibilität in allen europäischen Staaten haben wird.“

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt