Luftaufnahme Klinikum Bayreuth

Klinikum Bayreuth: Neuer Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Professor Dr. Christoph Mundhenke ist ab September neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Bayreuth. Er wechselt vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel ans Klinikum in die Wagnerstadt. Der 49-jährige Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Gynäkologischen Onkologie.

Leiter des Krebszentrums

Prof. Dr. Christoph Mundhenke,

Prof. Dr. Christoph Mundhenke, Foto: privat

Als neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist Professor Mundhenke zugleich auch Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums und des Brustzentrums der Klinikum Bayreuth GmbH. Professor Mundhenke ist mit seiner Frau und den fünf gemeinsamen Kindern nach Bayreuth gezogen. Neben der Frauenklinik, wird er auch bei der universitären Entwicklung am Campus Oberfranken gemeinsam mit seinem Team aktiv sein.

Neben der klinischen und operativen Arbeit in der Gynäkologischen Onkologie ist die Betreuung von Risikoschwangerschaften ein zweiter Bereich, in dem Professor Mundhenke in den vergangenen Jahren viel Expertise gewonnen hat.

Brustkrebsforschung in den USA

Mundhenke wurde 1970 in Bremen geboren und studierte Medizin in Mainz. Seine Ausbildung zum Frauenarzt und zum Gynäkologischen Onkologen erhielt er ab 1998 an der Frauenklinik des Campus Kiel. Ab 1999 verbrachte er als Stipendiat der Deutschen Krebshilfe/Mildred-Scheel Stiftung eineinhalb Jahre zu Forschungszwecken an der University of Wisconsin in Madison, USA, wo er seine umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten zum Brustkrebs begann. Im Januar 2006 folgte die Habilitation an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.


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International ausgezeichnet

Für seine Brustkrebsforschung hat Professor Mundhenke eine Reihe nationaler und internationaler Auszeichnungen erhalten. 2009 wurde er auf eine Stiftungsprofessur für Gynäkologische Onkologie an der Christian-Albrechts Universität zu Kiel berufen. Seit 2009 ist er auch Mitglied der “Kommission Mamma” der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO), die jährlich die Therapieempfehlungen für Deutschland herausgibt.