Kreuzer: So wird der Badeausflug zum Vergnügen

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Bis Ende der Woche erwarten Bayreuth Temperaturen über 30 Grad. Abkühlung gibt es unter anderem im Kreuzsteinbad. Uwe Kasel, stellvertretender Kreuzer-Chef, ist für einen Besucheransturm gewappnet. Und er hat Tipps, worauf es beim Kreuzer-Besuch ankommt.

Sonnenschein, Hitze, Freibad. Der Dreiklang, auf den sich viele Bayreuther in den kommenden Tagen freuen dürften, bedeutet für Uwe Kasel und sein Team vor allem Arbeit.

Wir rechnen mit mehr Besuchern als in den letzten Wochen.

(Uwe Kasel, stellvertretender Leiter des Kreuzsteinbades)

Mehr Besucher, mehr Personal

Die Arbeit bleibe grundsätzlich die gleiche, sie werde eben nur mehr: „Wir halten aktuell viel Personal vor, allein sechs Rettungsschwimmer, die sich um nichts anderes als die Beckenaufsicht kümmern.“ Zudem sei die Kasse doppelt besetzt, um die Schlange am Eingang möglichst kurz zu halten.

„Selbstverständlich müssen wir bei vielen Badegästen auch in der Technik reagieren“, sagt Kasel. „Zum Beispiel müssen wir unsere Filter öfter spülen und wir brauchen mehr Chlorgas, um die Hygiene sicherstellen zu können.“ Und die Kreuzer-Mitarbeiter werden sich um mehr Verletzungen kümmern müssen.

Wespenstiche, Fußverletzungen oder Fingerverletzungen sind die Klassiker. Schlimme Verletzungen hatten wir dieses Jahr zum Glück noch keine und wir hoffen, dass es auch so bleibt.

(Uwe Kasel, stellvertretender Leiter des Kreuzsteinbades)

Glasflaschen zu Hause lassen

Um die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten, sind Glasflaschen im Kreuzer verboten. Nicht nur, dass viele barfuß unterwegs seien und leicht in die Scherben treten könnten. Richtig ärgerlich könne es werden, wenn Glassplitter im Becken landen. „Im schlimmsten Fall müssten wir das Wasser in einem Becken komplett ablassen, das Becken reinigen und es wieder befüllen. Bis das Wasser wieder aufgeheizt ist, könne gut und gerne eine Woche vergehen – „von den Kosten für eine solche Aktion ganz zu schweigen“, betont Kasel.

An die Regeln halten

Sein zweiter Tipp: „Wir wünschen uns, dass unsere Gäste auf sich und auf andere achten. Zu zweit auf der Rutsche unterwegs sein, vom Beckenrand springen – alle diese Sachen sind gefährlich, deswegen gehen wir da auch dazwischen. Wir können nur um Verständnis werben, dass wir niemandem den Spaß verderben wollen. Uns geht es einzig und allein um die Sicherheit.“ In Bezug auf die Sicherheit, und auch für die Hygiene im Bad, sei das Duschen vor dem Baden ebenfalls sehr wichtig:

Wer lange in der Sonne lag und dann, ohne sich vorher abzukühlen, ins Wasser springt, riskiert einen Kälteschock.

(Uwe Kasel, stellvertretender Leiter des Kreuzsteinbades)

Kein neuer Besucherrekord erwartet

Einen Besucherrekord erwartet Uwe Kasel trotz der Hitze in den kommenden Tagen nicht: „Die erste Hitzewelle des Jahres war Ende Juni, da hat es auch bei uns richtig gebrummt und wir hatten um die 6.000 Besucher pro Tag bei uns. Die letzten Tage haben gezeigt, dass die Euphorie schon etwas nachgelassen hat.“ Doch ganz gleich, ob nun 4.000 oder 6.000 Gäste das Kreuzsteinbad besuchen, niemand müsse Angst haben, keinen Platz zu finden. „Es gibt immer wieder das Gerücht, dass wir das Bad gesperrt hätten, weil zu viel los war. Da kann ich Entwarnung geben: Wir haben unser Bad noch nie gesperrt, weil zu viel los war. Es ist für hohe Besucherzahlen ausgelegt und auch personell sind wir vorbereitet, sodass jeder Gast bei uns einen schönen Tag verbringen kann, auch wenn etwas mehr los ist.“