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Corona in Bayern

Söder bestätigt Lockdown Light in Bayern – Katastrophenfall wird ausgerufen

Markus Söder gibt am heutigen Donnerstag, 29. Oktober 2020, neue Details zur Corona-Krise in Bayern bekannt. Dabei geht es um den Lockdown im November.

  • Diese Corona-Regeln gelten aktuell in Bayern
  • Lockdown in Bayern
  • Bayerisches Kabinett diskutiert über Corona-Pandemie
  • Corona-Beschränkungen
  • Hohe Corona-Bußgelder bei falschen Angaben in Lokalen in Bayern

Alle aktuellen Corona-Maßnahmen, Beschränkungen, Lockerungen und Neuigkeiten sowie weitere Informationen zum Coronavirus und der Corona-Krise in Bayern finden Sie hier im Nachrichten-Ticker vom Bayreuther Tagblatt.

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Update vom 29. Oktober 2020: Markus Söder spricht vom Lockdown im November in Bayern

Am Mittwoch (28.10.2020) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündet, dass es im November in Deutschland einen Lockdown geben werde. Am Donnerstag (29.10.2020) hat sich nun Ministerpräsident Markus Söder zum Lockdown in Bayern geäußert. Dabei kündigte er an, dass in Bayern bald der Katastrophenfall ausgerufen werden würde.

„Wir sind in einer sehr sehr ernsten Situation“, sagte Söder. Alle Befürchtungen und Warnungen hätten sich leider als wahr erwiesen. Die Situation würde außer Kontrolle geraten. Heute habe es über 16.000 neue Fälle in Deutschland gegeben – in Bayern seien es über 3.000 Fälle laut LGL gewesen. Die Inzidenz in Bayern liege bei 107. Damit liege man zwar im deutschen Mittelfeld, aber das sei immer noch viel zu hoch. „Wir sind jetzt in einer dramatischen Entwicklung.“

Katastrophenfall wird ausgerufen

Sowohl die Infektionszahlen als auch die Belegung der Intensivbetten haben sich in den letzten Tagen stark gesteigert. In den nächsten Tagen werde wohl der Katastrophenfall in Bayern ausgerufen, um das Geschehen in den Krankenhäusern besser handhaben zu können.

„Corona hat von seinem Schrecken nichts verloren“, sagte Söder. „Wenn wir nichts tun, dann wird es schlechter, schlimmer und steiler. Deswegen ist es jetzt Zeit zu handeln. Alle müssen aufwachen.“ Auch die Forschungsgemeinschaft in Deutschland hätten sich in einem großen Appell an die Bevölkerung gewandt. Sie würden die Bevölkerung warnen. Wenn sich nichts tue, hätten wir bis Ende November 90.000 Infektionen in Deutschland. Dadurch würde das Gesundheitssystem zusammenbrechen und die Todesrate würde steigen.

„Wir haben die Aufgabe jedes Leben zu schützen und – wenn es geht – zu retten.“ Eine Durchseuchung würde Jahre dauern. „Dies steht kein Land und keine Gesellschaft, die so dicht besiedelt ist wie Deutschland, durch.“ Um die Situation in den Griff zu bekommen, müssen wir die Kontakte um 75 Prozent reduzieren.

„Lockdown Light“ auch in Bayern

Ab 2. November bis Ende November wird das öffentliche Leben in Deutschland für vier Wochen heruntergefahren. Bayern geht diesen Weg 1:1 mit, sagte Söder. Der Fokus liege dabei das Bildungssystem und die Wirtschaft so lange wie möglich offen zu halten. In der Schule und im Wirtschaftsleben hätten Menschen viele Kontakte. Um diese Kontakte nun um 75 Prozent zu reduzieren, müsse man in der Freizeit Abstriche machen. Diese Punkte sollen gelten.

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen von maximal zwei Hausständen (insgesamt dürfen es maximal zehn Personen sein)
  • Alle Arten von Veranstaltungen werden abgesagt
  • Freizeiteinrichtungen und Kultureinrichtungen werden geschlossen
  • Fitnessstudios müssen zu machen
  • Gastronomiebetriebe (auch Bars, Clubs, Kneipen und Co.) müssen schließen
  • Kantinen sollen geöffnet bleiben
  • Bürger werden gebeten auf Reisen und Ausflüge zu verzichten
  • Touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt
  • Lieferung und Abholen von Speisen soll weiterhin erlaubt sein
  • Als Ausgleich soll ein einzigartiges Programm geben: 10 Milliarden Euro finanzielle Hilfe für alle Unternehmen, Selbstständigen, Einrichtungen, Vereine und Co., die von den Schließungen betroffen sind
  • Profisport darf im November nur noch ohne Zuschauer ausgetragen werden
  • Amateur- und Freizeitsport soll ebenfalls nicht mehr betrieben werden (Ausnahme: Individualsportarten)
  • Dienstleistungsbetriebe wie Kosmetikstudios oder Tattoo-Studios werden geschlossen
  • Friseure bleiben geöffnet

„Der Lockdown ist eine bittere Pille“, sagte Söder. „Das macht alles keinem Spaß – auch uns nicht“, fügte der Ministerpräsident hinzu. „Wir sind alle in tiefer Sorge um das Land und die Menschen“, daher müsste die Regierung handeln.

Update vom 27. Oktober 2020 um 13:15 Uhr: Söder spricht vom Lockdown

Nach der Sitzung des Ministerrates in Bayern am Dienstag (27. Oktober 2020) verkündet Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die wichtigsten Ergebnisse auf der Pressekonferenz. 

Das Niveau der Corona-Infektionen sei stabil – allerdings auf einem hohen Niveau, sagt Söder. Die Kurve flache sich in Bayern etwas ab, heißt es weiter. „Corona kommt langsam in den Krankenhäusern an.“ 

914 Patienten liegen in Bayern auf Intensivstationen, fügt Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hinzu. 617 Intensivbetten seien allerdings noch frei, zusätzlich stünden über 1.000 Betten zusätzlich zur Verfügung, erklärt die Gesundheitsministerin.

Söder vermutet, dass diese Auslastung in den kommenden Tagen und Wochen weiter zunimmt. Dann könne es zu vollen Krankenhäusern und überlastetem Pflegepersonal kommen. „Wir waren aber besser vorbereitet“, weshalb sich die Krankenhäuser erst verspätet gefüllt haben.

Es brauche eine Trendwende, um die Corona-Zahlen zu senken. Morgen (28. Oktober) müsse nach Söders Angaben bei der Ministerkonferenz des Bundes ein einheitlicher Kurs gefunden werden.

Danach spricht Söder von einem wirksamen Lockdown, den Deutschland im Frühjahr hatte. Kontakte müssen nach seinen Angaben reduziert werden. „Wir wollen keinen zweiten Lockdown“, sagt Söder erneut, fügt aber an: Schulen und Kitas sollen bei einem Lockdown als letztes geschlossen werden. 

Auch danach spricht Söder bei den verschiedensten Themen immer wieder von einem Lockdown und verweist auf die morgige Konferenz der Ministerpräsidenten. Am Donnerstag (29. Oktober) habe er deshalb erneut das bayerische Kabinett einberufen, um in Bayern mögliche Änderungen der Corona-Regeln im Freistaat beschließen zu können.

„Lieber schneller und konsequent als verzögert und verlängert“, sieht Söder nun die richtige Strategie gegen die Corona-Pandemie.

Impfstrategie in Bayern

Ein oder sogar zwei Impfstoffe könnten eventuell in diesem Jahr noch zugelassen werden, sagt der Ministerpräsident. Es soll eine Impf-Hierarchie geben – Risikogruppen zuerst – sowie mobile Impf-Teams und mehr Impf-Zentren in den Kommunen geben.

100 Millionen Euro habe der Freistaat dafür zur Verfügung gestellt.

Update vom 21. Oktober 2020 um 13:40 Uhr: Dunkelrot bei Corona-Ampel eingeführt

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat heute, am 21. Oktober 2020, im Bayerischen Landtag eine Presseerklärung gegeben. Dabei ging es weiter um die Corona-Pandemie. Nun gibt es bei der Corona-Ampel die Farbe „dunkelrot“ bei einer 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ab 100.

Die Ampel müsse wegen den steigenden Zahlen auf dunkelrot ergänzt werden, für alles was über 100 Inzidenzen ist. „Wir müssen generell Kontakte reduzieren“, sagt Söder. Deshalb werden bei diesem hohen Inzidenz-Wert Veranstaltungen auf 50 Besucher begrenzt. Auch die Sperrstunde wird auf 21 Uhr herabgesetzt.

Update vom 15. Oktober 2020 um 10:15 Uhr: Massive Corona-Regeln bei steigenden Corona-Zahlen

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beginnt die Pressekonferenz zur Corona-Pandemie in Bayern mit den Worten: „Die Zahlen explodieren.“ In anderen europäischen Ländern gebe es aktuell wieder Lockdowns. Tschechien frage aktuell sogar an, Patientenbetten zur Verfügung gestellt zu bekommen.

„Wir wollen keinen Lockdown“, sagt Söder, „aber wir rücken einem Lockdown jeden Tag näher“. Die Zahlen steigen stetig an – auch in Bayern. In ganz Bayern sei der Inzidenz-Wert bei 31,9 – Platz sieben in ganz Deutschland.

Die Belegung von Intensivbetten in Bayern sei um 40 Prozent in den letzten Tagen angewachsen, sagt Söder. Deshalb sei der Schritt der gestrigen Bund-Länder-Konferenz wichtig gewesen. Doch die Beschlüsse seien zu wenig, sagt Söder. „Wir hätten uns mehr gewünscht.“ Er geht davon aus, dass es weitere Schritte geben werden.

Diese neuen Corona-Regelungen gelten nun in Bayern. Es gibt nun in Bayern eine Corona-Ampel: Bei „Grün“ ist das Infektionsgeschehen bis zu einer Inzidenz von 35. Hier gelten die allgemeinen Hygieneregeln mit Schutzmaske beim Einkaufen oder im ÖPNV. Ab einer Inzidenz von 35 springt die Corona-Ampel auf „Gelb“. Bei Inzidenz-Werten zwischen 35 und 50 gilt nach Angaben von Markus Söder folgendes: Die allgemeine Maskenpflicht wird deutlich ausgeweitet. In der Schule ab der fünften Klasse sowie in Hochschulen gilt Maskenpflicht: auch auf den Plätzen.

Auf stark frequentierten Plätzen, in allen öffentlichen Gebäuden, am Arbeitsplatz wie Kantinen und Fluren gilt dann ebenfalls Maskenpflicht. Außerdem gibt es eine allgemeine Sperrstunde ab 23 Uhr für Alle sowie ein Alkoholverkaufsverbot auch an Tankstellen. Private Feiern werden eingeschränkt: Hochzeiten, Geburtstage oder Beerdigungen sind davon betroffen. Zehn Personen im privaten und öffentlichem Raum dürfen sich dann zu solchen Feiern treffen, erläutert Söder.

Ab einem Wert von 50 springt die Corona-Ampel auf „Rot“: Maskenpflicht gilt dann auch in der Grundschule, damit Schulen und Kitas so lange wie möglich geöffnet bleiben können, sagt Söder. Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr verlegt, Alkoholverkaufsverbot bleibt bestehen. Die Personenzahl bei privaten Feiern wird auf fünf oder zwei Haushalte beschränkt. 

Söder fügt allerdings hinzu: Professionelle Veranstaltungen, die aktuell erlaubt sind, wie Messen und Tagungen, bleiben auch bei sämtlichen Inzidenz-Werten bestehen und dürfen stattfinden. Dort gebe es kaum Infektionen, fügt er hinzu.

Update vom 7. Oktober 2020: Beherbergungsverbot in Bayern für Reisende aus Corona-Hotspots

Nach Meldungen von Welt.de, Antenne Bayern und weiteren Medien hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ein Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Corona-Hotspots erklärt. Ohne negativen Corona-Test dürfen demnach Reisende aus deutschen Corona-Hotspots nicht mehr in bayerischen Gaststätten oder Hotels übernachten. Söder kündigte dieses Verbot am Mittwoch (7. Oktober 2020) an.

Dieses Beherbergungsverbot gelte für Reisende aus Gebieten, in denen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) gemeldet wurden. Diese Gebiete müssten allerdings noch vom bayerischen Gesundheitsamt benannt werden.

Update vom 22. September 2020: Neue Corona-Regeln in Bayern

Wenn lokal oder regional die Infektionszahlen steigen, sollen in Zukunft diese Maßnahmen in Bayern in Kraft treten. Das verkündete Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf einer Pressekonferenz.

Maskenpflicht

Bei einem Infektionsgeschehen von 35 Infizierten auf 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen gelte die Maskenpflicht an Schulen im Unterricht an Schulen ab der Jahrgangsstufe fünf. Ab einem Wert von 50 auch an Grundschulen. Auf öffentlichen Plätzen soll die Maskenpflicht auch regional jeweils eingeführt werden, wenn es viele Neuinfektionen gibt.

Alkoholverbot

Bei einem hohen Infektionsgeschehen soll ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen umgesetzt werden: sowohl für den Konsum als auch den Verkauf. In der Vergangenheit sei dies in Bamberg schon gut umgesetzt worden. Zudem solle ab einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von 50 die Sperrstunde auf 23 Uhr vorgezogen werden.

Weniger Leute dürfen sich treffen

In privaten Sektor soll bei einem hohen Infektionsgeschehen eine 25 Prozent-Regel gelten. Das bedeutet, dass die momentanen Regelungen reduziert werden. Bei Feiern innen dürfen dann 25 Leute statt 100 zusammenkommen. Außen gelten dann 50 statt 200 Personen. Bei öffentlichen Treffen seien dann fünf Personen bzw. zwei Haushalte zugelassen.

Zudem wurde die Quarantäneverordnung erweitert und der Gesundheitssektor solle weiter unterstützt werden. Die Verordnung tritt ab morgen (23. September 2020) in Kraft.

Update vom 21. September 2020: Söder will Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen einführen

Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen im Freistaat möchte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen einführen. „Ich bin sehr dafür, dass wir auch auf öffentlichen Plätzen, wo kein Abstand halten möglich oder gewollt ist, eine Maskenpflicht einführen.“ Das sagte Söder am Montag (21.9.2020) beim Bayerischen Rundfunk. Wenn es eine solche Maßgabe gebe, würden auch die Ordnungskräfte entsprechend reagieren und eingreifen können.

Derzeit sind die Infektionszahlen in Städten wie München oder Würzburg hoch. Söders Sorge gelte dabei in erster Linie privaten Zusammenkünften. „Wenn die Vernunft nichts hilft, dann muss gesteuert werden“, sagte er. Ein zweiter Lockdown müsse verhindert werden, sagte der Ministerpräsident. „Freude und Vernunft sollten besser zusammenkommen.“ Auch ein entsprechendes Alkoholverbot müsse an diesen Plätzen kommen. Das Risiko müsse minimiert werden, so Söder. Gruppenveranstaltungen im privaten Sektor sollen kleiner werden, führte Söder aus. Die Menschen sollten gegenüber ihren Mitmenschen solidarischer werden.

Die Strategie sehe so aus: mehr Maskenpflicht und eine Reduktion von privaten Feiern. Am Wochenende hätte Söder „verstörende Bilder“ von Partys in München gesehen. Deshalb fordert der Ministerpräsident jetzt ein hohes Maß  an „Vernunft und Einsicht“ für die weitere Corona-Krise. Dabei sollen die neuen Regeln zum Maskentragen auf öffentlichen Plätze nur für Regionen mit einem Infektionsgeschehen von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner gelten, nicht für ganz Bayern grundsätzlich. Morgen sollen die neuen Regelungen dann im bayerischen Kabinett beschlossen werden.

Update vom 8. September 2020 um 13:13 Uhr: Kneipen in Bayern dürfen wieder öffnen

Ab dem 19. September wird auf Vorschlag des Innenministers, Joachim Herrmann (CSU), der Amateursport wieder stärker zugelassen, teilt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit. Dort werden nun die gleichen Regeln wie bei den Corona-Regeln der Kultur angewendet, erläutert Söder weiter. Demnach dürfen im Außenbereich bis zu 400 Zuschauer teilnehmen. Allerdings gelten hier auch bestimmte Hygieneregeln. Profisport sei allerdings ein anderes Thema, erläutert Söder. Darüber werde in den kommenden Tagen und Wochen diskutiert.

Diskos und Clubs bleiben weiterhin geschlossen: „Das könnten Infektionsbomben werden“, sagt Söder. Tanzen, Schreien und Alkohol auf engstem Raum nennt er als Gründe für die Schließung.

Kneipen dürfen allerdings ab dem 19. September wieder öffnen, sagt Söder. Das Hygienekonzept werde dem der Gastronomie angeglichen: Nur Sitzplätze, Masken bis zum Platz, Bedienungen mit Maskenpflicht.

Weiterhin können Gesundheitsämter nach Söders Angaben bei einer Inzidenz ab 50 ein lokales Alkoholverbot erwirken.

Update vom 24. August 2020: Bußgelder zu Verstößen gegen Corona-Auflagen in Bayern erhöht

Bayern wird die Verstöße gegen die Masken- und Quarantänepflicht deutlich erhöhen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an.

Der Freistaat Bayern wird die Bußgelder bei Verstößen gegen die Maskenpflicht sowie die Quarantänepflicht deutlich erhöhen. Künftig kostet es 250 Euro, wenn im öffentlichen Nahverkehr oder in Läden keine Maske getragen wird. Das hatte bisher 150 Euro Bußgeld gekostet. Bei mehrfachen Verstößen wird ein Bußgeld von 500 Euro fällig. Wer sich trotz Anordnung nicht in Quarantäne begibt, muss künftig 2.000 Euro zahlen – damit doppelt so viel wie bisher.

Das Innenministerium erarbeite aktuell mit dem Gesundheitsministerium den Bußgeldkatalog. Dieser solle noch im Laufe der Woche bekannt gegeben werden. Ein Beschluss des Kabinetts ist hierfür nicht notwendig. Außerdem sollen dann Polizisten direkt Verwarnungen aussprechen können. Bislang waren hierfür die Gesundheitsämter und die Ordnungsämter verantwortlich.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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