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Kontrolle

Mini Cooper rast im Kreis Bayreuth durch Baustelle: 176km/h bei erlaubten 80 – über 500 Autos zu schnell

Auf der A9 bei Pegnitz hat die Polizei in einer Baustelle die Geschwindigkeit kontrolliert. Über 500 Autos wurden erwischt. Der Schnellste war mit 176 km/h unterwegs.

Am Mittwochabend (18. November 2020) wurde in der ausgeschilderten Baustellenführung bei Neudorf auf der A9 bei Pegnitz eine Geschwindigkeitskontrolle der Polizei durchgeführt.

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Aufgrund steigender Verkehrsunfälle in der Baustelle zur Erneuerung der Lärmschutzwände auf der A9 bei Pegnitz setzt die Verkehrspolizei Bayreuth ihre Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Baustellen auf den Bundesautobahnen fort, erklärt die Polizei.

Über 500 Autos zu schnell auf A9 bei Pegnitz

Bei erlaubten 80 km/h vor der Fahrbahnverengung auf eine Spur wurden 3250 Fahrzeuge gemessen. Obwohl nur die gröbsten Verstöße geahndet wurden waren insgesamt 530 Fahrer zu schnell unterwegs, erläutert die Polizei.

327 Fahrzeugführern wird ein Verwarnungsangebot bis 30 Euro gemacht. Die restlichen 203 erhalten je ein Bußgeld mit Punkten in Flensburg. 54 davon erhalten zusätzlich ein Fahrverbot.

A9 bei Pegnitz: Mini Cooper doppelt so schnell

Der Schnellste war ein 45-jähriger mit seinem Mini Cooper aus Dresden. Er durchfuhr die Messstelle mit einer Geschwindigkeit von 176 Stundenkilometern. Er konnte von einer Streife angehalten werden. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein Fahrverbot vorliegt und er gar nicht hätte fahren dürfen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste er 1260 Euro Sicherheit hinterlegen, teilt die Polizei mit.

Auch in Bayreuth wurde ein Verkehrsteilnehmer mit enormer Geschwindigkeit gemessen: Er war in einer 30-Zone doppelt so schnell, wie erlaubt.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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