Nach Schnee im Frühling: Eisheilige bringen Sonne statt Frost

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Ein kräftiges Tief über Skandinavien hat gestern für kurze Zeit den Winter zurück gebracht. Bayreuth kam dabei recht glimpflich davon. Wie die Polizei auf Nachfrage des Bayreuther Tagblatts mitteilt, kam es zu keinen “schwerwiegenden Unfällen”. Auf der A9 krachte es am Samstagvormittag.

Einem 41-jährigen Oberfranken brach das Heck seines Jaguars am Bindlacher Berg aus. Das Fahrzeug krachte in die äußere Betonlgeitwand und blieb anschließend mit massivem Frontschaden auf der linken Spur liegen. Da bei dem Unfall eine größere Menge an Betriebsstoffen quer über die gesamte Fahrbahn ausgelaufen war, musste die Autobahn für Reinigungsarbeiten kurzzeitig komplett gesperrt werden. Der Jaguarfahrer wurde wegen nicht angepasster Geschwindigkeit angezeigt.

Eisheilige bringen Sonne

Bis Mitte der kommenden Woche soll es noch wechselhaft und kühl bleiben. Dann sollen die Temperaturen wieder nach oben klettern. Bei bis zu neun Sonnenstunden dürfte es also durchaus drin sein, draußen ein Eis zu genießen.

“Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist”, besagt eine alte Bauernregel. Sophie ist am 15. Mai die letzte der Eisheiligen. Los geht es am 11. Mai mit Mamertus. Es folgen Pankratius, Servatius und Bonifatius. In der Vergangenheit wurde in dieser Zeit immer wieder Nachtfrost beobachtet. Vom 15. Jahrhundert an verloren Bauern durch die späten Nachtfröste häufig ihre Ernte. In Zeiten des Klimawandels treten die Eisheiligen jedoch immer seltner auf.

Glaubt man dem Portal wetter.de, werden wir in diesem Jahr davon jedoch verschont. Heiter bis sonnig mit Temperaturen zwischen 13 und 16 Grad sagen die Meteorologen das Wetter für Bayreuth vom 11. bis zum 15. Mai voraus.

Am 15. Mai ist der letzte Tag der Eisheiligen. Wie wäre es da mit einem Eis in der Sonne? Bei diesen Temperaturen dürfte das durchaus drin sein. Foto: wetter.de

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