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Motorsport

Nach Lockdown und Corona-Krise: Bayreuther Rennfahrer startet wieder auf dem Nürburgring

Neun Monate ist es her, seit der Bayreuther Rennfahrer Jens Klusmann sein letztes Autorennen gefahren ist. Durch die Corona-Pandemie und den Lockdown musste auch der Motorsport eine Zwangspause einlegen. Am Samstag (18.7.2020) kehrt Klusmann jetzt auf die Strecke zurück.

Am Samstag (18.7.2020) beginnt für den Bayreuther Rennfahrer Jens Klusmann die neue Rennsaison auf dem Nürburgring. Der Auftakt findet für ihn unter erschwerten Vorzeichen statt. Klusmann hatte schon als Kind den Traum Rennfahrer zu werden. Seit Weg dorthin war nicht einfach.

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Bayreuther Rennfahrer Jens Klusmann startet wieder auf dem Nürburgring

Seit Klusmanns letztem Rennen sind neun Monate vergangen. Am Samstag startet für ihn jetzt die neue Saison der Rennstrecken-Challenge-Nürburgring (RCN). Eigentlich sollte es für Klusmann schon Ende März wieder los gehen, doch die Corona-Krise machte dem einen Strich durch die Rechnung.

Rennstrecken-Challenge-Nürburgring: Die Zukunft ist ungewiss

Weil sich seine persönliche Situation durch die Pandemie verändert hat, startet Klusmann voraussichtlich nur bei drei Rennen in diesem Jahr, denn jede Teilnahme ist mit Kosten verbunden.

„Durch den Lockdown bin ich in Kurzarbeit geraten, wie viele andere auch. Momentan weiß auch leider niemand, wie es genau weiter geht!“

(Jens Klusmann)

Auch aus sportlicher Sicht ist das Rennen am Samstag für den 27-jährigen Bayreuther eine schwierige Situation. So konnte er bis zum Saisonstart keine Testfahrten unternehmen.

„Auf dem Nürburgring ist Fahrpraxis das wichtigste, denn nur so bekommt man auch Vertrauen in das Fahrzeug. Das führt dann zu schnelleren Rundenzeiten.“

(Jens Klusmann)

„Ein Stück Rennalltag zurück bekommen“

Ganz untätig war Klusmann nicht. Die Freizeit aufgrund des Lockdowns nutzt der Rennfahrer, um anderen Hobbys nachzugehen. Mehrmals pro Woche nimmt er an Meisterschaften in der Rennsimulation (Simracing) teil. Daneben hält er sich in der näheren Umgebung Bayreuths auf dem Fahrrad fit. Mehr zu Jens Klusmann gibt es hier.

In seinem ersten Rennen seit neun Monaten gilt es für Klusmann jetzt, ein Stück Rennalltag zurück zu bekommen.

„Das Hygienekozept der RCN scheint wunderbar zu funktionieren. Deshalb freue ich mich wieder in meinen Rennwagen einsteigen zu können, und auf der Nordschleife auf die Jagd nach den schnellsten Zeiten zu gehen.“

(Jens Klusmann)

Und wenn es dann auf der Strecke mal zu einem Unfall kommt, ärgere man sich mehr über den Fehler, als dass man über die gesundheitlichen Konsequenzen nachdenke, erzählt der Bayreuther Jens Klusmann.

Bayreuther Tagblatt - Frederik Eichstädt

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Frederik Eichstädt