Natur

Eichenprozessionsspinner im Raum Bayreuth wird bekämpft

Die Autobahndirektion Nordbayern bekämpft Eichenprozessionsspinner an den Autobahnen Oberfrankens. Schwerpunkte bei der Bekämpfung liegen unter anderem beim Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach, bei Pegnitz, Bad Berneck.

Die Autobahndirektion Nordbayern beginnt ab Montag (15.6.2020) im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle Bayreuth mit der aktiven Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Mechanische Entfernung des Eichenprozessionsspinners entlang der Autobahnen

Eine Fachfirma entfernt in den nächsten Wochen entlang der betroffenen Autobahnen sowie den Parkplätzen und Tank- und Ratsanlagen die Nester mit den Raupen. Die Bekämpfung erfolgt ausschließlich mechanisch, ein Einsatz von Spritzmitteln ist nicht vorgesehen.

Die beauftragte Fachfirma beginnt mit dem Entfernen der Raupennester an der A73 bei Forchheim. Zum vorbeugenden Gesundheitsschutz gegen die Brennhaare der Raupen tragen die Mitarbeiter der Bekämpfungsfirma entsprechende Schutzkleidung. Die Bekämpfungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle Bayreuth werden voraussichtlich bis Mitte Juli 2020 abgeschlossen sein.

Hier sind die Schwerpunkte der Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner

Schwerpunkt der Maßnahmen sind die Autobahnabschnitte an der A73, zwischen den Anschlussstellen Möhrendorf und Breitengüßbach, an der A70, zwischen Hallstadt und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach an der A93 bei Weiden sowie auf der A9, zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und Bad Berneck/Himmelkron. Die Reihenfolge der Bearbeitung wird dabei auf den Entwicklungszyklus der Raupen abgestimmt. Besonders sensible Bereiche wie Park- plätze und PWC-Anlagen werden dabei vordringlich bearbeitet.

Von allergischen Reaktionen bis zu Asthmaanfällen

Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners stellt alljährlich ein erhebliches Problem für die Verkehrsteilnehmer und für das Personal des Betriebsdienstes der Autobahndirektion Nordbayern dar. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die nach Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu Quaddeln am ganzen Körper oder nach dem Einatmen der Brennhaare zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten und sogar zu Asthmaanfällen führen können.

Größere Verkehrsbehinderungen sind nicht zu erwarten. Für vereinzelte Ein- schränkungen bittet die Autobahndirektion Nordbayern die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

 Redaktion