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Bauarbeiten

Neubau der Brauerei Maisel: Bayreuther Brauhaus nimmt nächste Hürde

Das neu geplante Bayreuther Brauhaus ist einen Schritt weiter. Der Stadtrat stimmte am Mittwoch (30.6.2021) dem Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren zu.

Das Bayreuther Brauhaus nimmt konkretere Formen an. Der Stadtrat in Bayreuth stimmte am Mittwoch (30. Juni 2021) dem Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren im Gewerbegebiet Oberobsang zu.

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Mitte Juni stellten die ausgelernten Azubis der Brauerei Maisel ihre selbst erdachte und gebrauchte Bierkreation vor.

Bayreuther Brauhaus einen Schritt weiter – notwendiges Verfahren im Stadtrat genehmigt

Das Bayreuther Brauhaus wird wohl einen neuen Standort bekommen. Der Bayreuther Stadtrat hat für die Aufstellung einer Flächennutzungsplan-Änderung bei Oberobsang im Stadtteil Herzoghöhe gestimmt und den Plan gleich bewilligt.

Relativ rasch und ohne lange Diskussion ist das Projekt im Bayreuther Stadtrat über die Bühne gegangen. Damit nahm der Neubau der Brauerei Maisel eine erste Hürde.

Mit dem Bayreuther Brauhaus die Brautradition vor Ort erhalten

Baudirektorin Urte Kelm fasste in ihrem Bericht zusammen: Bereits 2009 seien gewerbliche Flächen bei Oberobsang am Ortsausgang links der B85 nach Heinersreuth in die Bauleitplanung aufgenommen worden. Nun sei es an der Zeit, die Flächen „zu mobilisieren“.

Der Grund ist die Entwicklung der Brauerei Maisel. Die aktuelle Braustätte an der Hindenburgstraße habe ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Gleichzeitig wolle sie sich zum Standort Bayreuth bekennen. Nun wurden bei Oberobsang planungsrechtliche Vorgaben geschaffen, um die Tradition des Bierbrauens in Bayreuth langfristig zu erhalten.

Neues Bayreuther Brauhaus ist umweltfreundlich geplant

Als das Vorhaben am 22. Juni im Bayreuther Bauausschuss diskutiert wurde, kam es noch zu Bekundungen von „Kungeleien“ vom Grünen Stefan Schlags. Die Fraktionsvorsitzende Sabine Steininger (Grüne) hob hervor, dass die Brauerei Maisel nun so liefern müsse, wie sie es gelobt habe. „Ökonomie und Ökologie sollten hier Hand in Hand gehen“, so Steininger. Der Bebauungsplanentwurf sieht eine grünordnerische Mindestausstattung vor.

Zudem sieht das neue Bayreuther Brauhaus am Reißbrett einen geringen Wasser- und Energieverbrauch sowie einen niedrigen CO2-Ausstoß vor.

Nur elf der 41 Stimmberechtigten votierten gegen das Änderungsverfahren im Flächennutzungsplan. Dass die Öffentlichkeit und die Behörden frühzeitig zum Bauleitplanverfahren informiert werden sollten, wurde einstimmig beschlossen.

Jürgen Lenkeit

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Jürgen Lenkeit