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Gastronomie

Essen und Trinken to go in Bayreuth – Gastronomen schöpfen neue Hoffnung

Bayreuther Gastronomen, die in der Innenstadt Essen und Trinken to go anbieten, haben wieder mehr zu tun.

Aufbruchstimmung bei Bayreuther Gastronomen: Die Anbieter von Essen und Trinken to Go registrieren wieder mehr Leute in der Stadt Bayreuth – und damit mehr Umsatz. Denn in Bayreuth sind die Inzidenzen weiterhin sehr niedrig, weshalb es enorme Corona-Lockerungen geben konnte. 

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Essen und Trinken to go in Bayreuth: So geht es den Gastronomen

„Ich spüre, dass allmählich wieder mehr Leute in der Stadt unterwegs sind. Und damit kann ich auch mehr Focaccia-Brote verkaufen“, sagt Hannes Frach vom Focacciala. Seinen fränkisch-florentinischen Imbiss hat er vor einem knappen Jahr neu eröffnet. „Die letzten Wochen waren nicht einfach. Aber ich war froh, dass ich zumindest geöffnet hatte. Die Leute, die bei mir Focaccias ordern, geben regelmäßig Rückmeldung, wie gut es ihnen schmeckt. Das freut mich und macht mich zuversichtlich.“

Im Focacciala legt der Chef großen Wert auf Abwechslung. Um „Pfingsten gibt es saisonalen Spargel ins Focaccia. Der wird genauso nachgefragt wie das Cefalù mit italienischem Landschinken und gerösteten Paprika.“

Sein Laden in der Ludwigstraße befindet sich nur wenige Meter neben der Regierung von Oberfranken. Unter anderem Büroangestellte sind es, die mittags gerne ins Focacciala kämen, wie er berichtet. Frach hofft, dass die Angestellten bald wieder aus dem Homeoffice in die Stadt zurückkehren. „Da freue ich mich schon drauf. Am 29. Mai öffne ich das erste Mal auch wieder an einem Samstag nach längerer Pause.“

Essen und Trinken zum Mitnehmen im Rotmain-Center

„Die jungen Leute sind ausgehungert nach den kleinen Highlights des Tages“, sagt Jürgen Hopf. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Mario Waldthausen betreibt er die Segafredo-Bar im Rotmain-Center. Vor wenigen Wochen haben die bt-Leser die Segafredo Bar erst zum besten Anbieter von Coffee-to-go in Bayreuth gewählt.

Hopf deutet auf einen Aushang, den er an seine Plexiglas-Scheibe geklebt hat. „Das Ordnungsamt Bayreuth informiert: ‚Essen und Trinken sind im Rotmain-Center seit dem 25. Mai wieder erlaubt‘, steht dort. „Als wir diese Nachricht aus dem Management des Rotmain-Center erhalten haben, waren wir richtig froh“, sagt er erleichtert.

Slush-Eis, Espresso und Cappuccino zum Mitnehmen in der Segafredo-Bar

Die Pfingstferien und das aktuelle Wetter würden der Segafredo-Bar natürlich zusätzlich in die Karten spielen. Vor allem junge Leute kämen vermehrt ins Center, so Hopf. „Auf der Anzahl der Besucher von letzter Woche bauen wir gerne auf. Die Jüngeren bestellen sich gerne ein kaltes Slush-Eis, die Älteren bevorzugen Cappuccino oder Espresso“, ergänzt sein Kollege Mario Waldthausen. „Hoffentlich sind wir jetzt endgültig über den Berg.“

„Ein offenes Rotmain-Center ist gut für das Geschäft“

Unter der anderen Rolltreppe des Rotmain-Center befindet sich der Eiskiosk Gelati. Dort verkauft Antonio Demartis in den letzten Tagen wieder deutlich mehr Eiskugeln. „So, wie es in der letzten Woche war, kann es weitergehen. Auch die Sitzbänke wurden wieder aufgestellt.“ Demartis profitiert wie die Segafredo-Bar von den Pfingstferien und ist froh, dass das Rotmain-Center wieder normal geöffnet hat.

An die Wintermonate erinnert sich Demartis nur ungerne. „Das war gar nicht schön“, sagt er. „Ein offenes Rotmain-Center ist gut für das Geschäft“, bringt er es auf den Punkt.

Jürgen Lenkeit

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Jürgen Lenkeit