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Wohnen

Neues Wohngebiet in Bindlach: Wie wird der Verkehr?

In Bindlach soll an der Allersdorfer Straße ein neues Baugebiet entstehen. Die Gemeine Bindlach wollte daher wissen, wie der Verkehr künftig aussieht. 

An der Allersdorfer Straße in Bindlach soll ein neues Baugebiet entstehen. Um sicherzustellen, dass es verkehrstechnisch keine Probleme geben wird, hat ein Ingenieurbüro ein Verkehrsgutachten erstellt. Erst kürzlich hat der Gemeinderat in Bindlach darüber diskutiert, ob ein Mobilfunkmast gebraucht werde.

Neues Wohngebiet in Bindlach

In Bindlach soll an der Allersdorfer Straße ein neues Baugebiet entstehen. Deswegen hat die Gemeinde Bindlach das Ingenieurbüro Weimann aus Dettelbach beauftragt, sowohl einen Bebauungsplan als auch das Verkehrsgutachten dafür zu erstellen. Etwa zwei Hektar Nettobauland würden sich aus dem Plan ergeben, erklärt die Mitarbeiterin des Ingenieurbüros. Das Baugebiet soll vorrangig ein Wohngebiet werden, obwohl sich durchaus kleinere Läden wie “nicht störende” Handwerksbetriebe, kleinere Arztpraxen oder kleine Geschäfte ansiedeln könnten. Fakt ist jedoch, dass kein klassischer Einzelhandel geplant sei, teilt die Mitarbeitern des Ingenieurbüros mit.

Stärkerer Verkehr in Bindlach

“Das Baugebiet an der Allersdorfer Straße teilt sich auf in zwei Zufahrten”, sagt die Mitarbeiterin des Ingenieurbüros. Das seien die Straßen “Lehengraben” im Süden und “Mühlenweg” im Norden. Der Verkehr könne sich zwar auch über die Straßen Flurhof und Furtbachstraße verteilen, aber die Hauptlast würde sich auf den Lehengraben und den Mühlenweg verteilen. Im Gutachten rechnen die Experten des Ingenieurbüros damit, dass 60 Prozent des Mehrverkehrs künftig über den Lehengraben laufen und 40 Prozent über den Mühlenweg. “Das bedeutet 400 Fahrzeuge mehr in den Spitzenstunden”, erklärt die Mitarbeiterin des Ingenieurbüros. Der Hauptverkehr werde durch Bewohner, Besucher und Kunden verursacht werden.

Keine Verkehrsbehinderungen durch neues Wohngebiet in Bindlach

Im Schnitt würden etwa 850 Fahrzeuge morgens und abends in das Wohngebiet fahren. “In den Spitzenstunden fahren etwa 200 Fahrzeuge gleichzeitig rein und raus”, sagt die Mitarbeiterin des Ingenieurbüros. Abschließend ergibt das Gutachten, dass es keine Behinderungen des Verkehrs durch das Baugebiet geben wird. Trotzdem befürchtet ein Gemeinderat, dass es deutlich mehr Fahrzeuge im Süden werden würden. Daraufhin erwiderte die Mitarbeiterin des Ingenieurbüros, dass bis zu 800 Fahrzeuge problemlos möglich seien.

Bayreuther Tagblatt - Katharina Adler

 bt-Redakteurin Online/Multimedia
Katharina Adler