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Bauausschuss

Neue Brücke im Bayreuther Süden führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen

Erhebliche Verkehrseinschränkungen entstehen wohl durch den Bau der neuen Eisenbahnbrücke in Oberkonnersreuth. Das sagte Bayreuths Baureferentin Urte Kelm in der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag (14.7.2020).

Der Neubau der Eisenbahnbrücke am Hohlmühlweg und die Sanierung der Bahnstrecke werde laut Baureferentin Urte Kelm zu erheblichen Verkehrseinschränkungen in Oberkonnersreuth führen. Dabei ging es auch um eine neue Brücke für Radfahrer und Fußgänger in Bayreuth. Diese wurde aufgrund ihrer Optik stark kritisiert.

Angst um Tempo-30-Zone

Die Einwohner des Stadtteil wünschen sich das Bestehen ihrer 30er-Zone. In der Planung ist jetzt eine Fahrbahnspur von 5 Metern mit 2 Meter Fußweg. Die Durchfahrtshöhe der Brücke ist mit unter 3 Meter problematisch für Rettungs- und Baufahrzeuge. Deswegen soll die Straße abgesenkt werden, sagt Urte Kelm.

“Niemand sträubt sich in Oberkonnersreuth dagegen die Straße abzusenken, um Fahr,-und Rettungsfahrzeuge die Durchfahrt besser zu ermöglichen, aber die Bewohner befürchten, dass der Ortsteil dann keine Tempo 30-Zone mehr bleibt – sondern einfach schneller gefahren wird.”

(Thomas Bauske, SPD)

Keine Angst vor Rasern

“Wenn sich abzeichnen sollte, dass in diesem Straßenabschnitt gerast werden sollte, dann kann man immer noch Maßnahmen dagegen einleiten. Ich denke, es ist sinnvoll so zu planen, dass ausreichend Platz da ist und man somit allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird”, entgegnet Stephanie Kollmer (CSU).

Auch die dort vorhandene Kurve sollte das zu schnelle Durchfahren durch den Ortsteil verhindern. Mit einer breiteren Fahrspur als bisher ist zusätzlich sicher, dass alle Verkehrsteilnehmer genügend Raum haben. Am Ende beschloss der Bauausschuss, dass die Fahrspur breiter werden soll als bisher. Zudem soll die Straße abgesenkt werden. Ein weiteres Thema der Sitzung war eine neue Brücke in Bayreuth für Fußgänger und Radfahrer. Der Entwurf wurde stark kritisiert und von einem Stadtrat sogar “ein Graus” genannt.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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