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Coronavirus

Neue Corona-Regeln in Bayern: Das ändert sich beim Einkaufen oder in Schulen – keine weiteren Öffnungen

So geht es mit der Corona-Pandemie in Bayern weiter: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gibt heute eine Pressekonferenz. Es wird keine weiteren Lockerungen geben – dafür neue Corona-Regeln in Bayern.

  • Neue Corona-Regeln in Bayern
  • Einkaufen nun mit Corona-Test ab Inzidenz von 100
  • Änderung für Baumärkte und Blumenläden
  • Testpflicht an Schulen für alle Lehrer und Schüler
  • Keine Öffnungen in Bayern

Wie geht es in Bayern mit dem Lockdown weiter? Auf einer Pressekonferenz in München informiert Ministerpräsident Söder (CSU) am heutigen Mittwoch (7. April 2021) über die aktuelle Corona-Lage.

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Update vom 7. April 2021: Neue Corona-Regeln in Bayern

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am heutigen Mittwoch (7. April 2021) über die aktuelle Corona-Lage in Bayern informiert.

Die Corona-Zahlen in Bayern sind stabil – die Zahlen gehen sogar zurück, erläutert Söder die aktuelle Corona-Lage. Allerdings sei das kein „ehrliches Bild“ der Pandemie, da Gesundheitsämter über Ostern nicht gearbeitet hatten und weniger getestet wurde. Außerdem seien Schulferien. Deshalb seien die Zahlen nicht aussagekräftig.

„Es ist nicht die Zeit für unsichere Öffnungen“ und Experimente, sagt Söder. Nach seinen Informationen seien viele Bürger für einen weiteren und härteren Lockdown. „Ich halte so eine Idee für sinnvoll“, sagt Söder dazu. Ein solcher Lockdown müsse allerdings bundesweit erfolgen.

Da andere Bundesländer einen „kurzen“ Lockdown wohl nicht unterstützen, will Söder die Notbremse schärfen. Ob Lockdown oder Notbremse wird die kommende Ministerpräsidentenkonferenz am Montag (12. April 2021) entscheiden.

Keine Corona-Lockerungen in Bayern

Öffnungen in Bayern werden um weitere zwei Wochen verschoben – auch für Regionen, die unter der Inzidenz von 100 sind. Damit bleibt die Gastronomie weiter dicht. 

Auch Modellregionen wird es erst in zwei Wochen geben, ebenso wie Modellprojekte in der Kultur. 

Schulen in Bayern – Testpflicht für Alle

Nach den Ferien werde nicht alles „blind geöffnet“. Der Wechselunterricht bei einer Inzidenz unter 100 bleibt bestehen. Steigt die Inzidenz über 100 gibt es Distanzunterricht.

Außerdem kommt an Schulen eine generelle Testpflicht für Schüler und Lehrer mindestens zwei Mal pro Woche. Alle Tests müssen an der Schule gemacht werden. Die Teilnahme am Unterricht darf nur mit einem negativen Testergebnis erfolgen.

Einzelhandel in Bayern – Änderungen für Baumärkte

Baumärkte und Blumenläden bleiben nicht wie bisher geöffnet. Sie müssen sich wie der restliche Einzelhandel auch an die Inzidenz richten.

Inzidenzunabhängig bleibt nur noch Lebensmittelgeschäfte, Apotheken oder Drogerie. Bei einer Inzidenz bis 50 darf im restlichen Einzelhandel eingekauft werden mit Hygieneschutzkonzepten.

Zwischen 50 und 100 wird weiterhin „Click an Meet“ im Einzelhandel angeboten. Neu ist nun, was ab einer Inzidenz ab 100 bis 200 möglich ist:

Mit Corona-Test darf auch ab einer Inzidenz von über 100 eingekauft werden, erklärt Söder weiter. „Click and Meet“, Corona-Test und FFP2-Maske gibt es dann im Einzelhandel, sollte die Inzidenz über 100 liegen. Details nannte Söder allerdings nicht.

Ab einer Inzidenz von 200 ist nur noch „Click and Collect“ möglich.

Erstmeldung vom 7. April 2021 um 9 Uhr: Corona in Bayern – Söder über Öffnungs-Modelle

Außerdem soll es auch um die geplanten Modellstädte in Bayern für vorsichtige Öffnungen gehen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte vergangene Woche angekündigt, welche Städte dafür infrage kommen und wie diese Modelle aussehen sollen.

In den Modellstädten solle mit Corona-Tests der Besuch von Restaurants, Läden und Theatern ohne große Ansteckungsgefahr möglich werden. Über 100 Kommunen sollen sich dafür beworben haben.

Einige Politiker sehen diese Modellregionen kritisch: Sie fordern sogar einen weiteren harten Lockdown. Bundeskanzlerin Merkel plant sogar eine Ausgangssperre am Tag.

Schule in Bayern: Wie geht es weiter?

Die Osterferien in Bayern neigen sich dem Ende: Deshalb diskutiert das Bayerische Kabinett in München, wie es an den Schulen weiter geht sowie über die Modellstädte für Corona-Lockerungen.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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