Oberfränkisches Wort des Jahres gesucht

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Endspurt bei der Suche nach dem Nachfolger von „derschwitzen“: Zum fünften Mal sucht der Bezirk Oberfranken das Oberfränkische Wort des Jahres. Wer Nachfolger von „derschwitzen“ wird, entscheidet sich am 29. September im Bauernhofmuseum Kleinlosnitz im Landkreis Hof, wenn Bezirkstagspräsident Henry Schramm das Siegerwort verkündet.

Für alle, die ihren Favoriten noch einreichen wollen, heißt es schnell sein. Einsendungen können noch bis kommenden Dienstag, 10. September, über die Homepage des Bezirks Oberfranken eingereicht werden oder per E-Mail an kulturservicestelle@bezirk-oberfranken.de gesendet werden. 

3000 Einsendungen

Das Oberfränkische Wort des Jahres feiert ein kleines Jubiläum. In diesem Jahr findet der beliebte Wettbewerb bereits zum fünften Mal statt. Knapp 3000 Einsendungen sind seit dem Start im Jahr 2015 bei der Kultur-Servicestelle des Bezirks Oberfranken eingegangen.

Mit dem Wischkästla (2015), a weng weng (2016), urigeln (2017) und derschwitzen (2018) beleuchteten die Siegerwörter bisher immer einen anderen Aspekt der oberfränkischen Mundart.

Das Wort soll den Sprachschatz bereichern und das Gemeinte besonders treffend, originell oder präzise benennen. Gesucht werden aber auch oberfränkische Wörter, die einen bestimmten Ausdruck besser wiedergeben als die hochdeutsche Entsprechung oder die es im Hochdeutschen gar nicht gibt.

(Barbara Christoph, Leiterin der Kultur-Servicestelle des Bezirks)