A9/Bayreuth: Drogen, Unfälle und mehr

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Die Verkehrspolizei Bayreuth hatte am Sonntag einiges zu tun. Hier gibt’s einen Überblick.

Mehrere Drogenkontrollen

Am Sonntagnachmittag führten die Beamten mehrere Drogen-Kontrollen am Autobahnparkplatz Sophienberg durch. Hierbei stellten die Polizisten zunächst bei einem 37-jährigen Mann aus Sachsen-Anhalt mehrere Gramm Marihuana sicher. Dieser war gerade als Beifahrer mit mehreren Arbeitskollegen auf dem Weg nach Südbayern unterwegs.

Wenig später zogen die Beamten einen weiteren Pkw mit Zulassung aus dem Kreis Celle aus dem Verkehr. Auch hier fanden die Ermittler im Gepäck des 30-jährigen Beifahrers aus Sachsen wenige Gramm Marihuana und stellten es sicher. Beide Herren erwartet eine Anzeige.

Übermüdeter Autofahrer kracht in Warnbaken

Bereits am Sonntagmorgen fuhr ein 44-jähriger Autofahrer auf der A9 in Richtung Berlin. Am Ende des Baustellenbereichs Himmelkron kollidierte der 44-jährige Fahrer mit den dortigen Warnbaken. Als Grund gibt die Polizei Übermüdung und Sekundenschlaf an. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von rund 4.150 Euro. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge geistiger Mängel.

Drogen im Rucksack

Am Sonntagabend hielten Beamte der Verkehrspolizei dann einen Subaru am Autohof Himmelkron an. Bei der Kontrolle des 42-jährigen Fahrers aus der Schweiz fanden die Polizisten eine geringe Menge Haschisch in dessen Hosentasche. Das Rauschgift wurde sichergestellt und der Mann wegen des Betäubungsmittelverstoßes angezeigt. Erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung, konnte der 42-Jährige Richtung Schweiz weiterfahren. Ein Drogenvortest fiel negativ aus.

In die Mittelschutzplanke gefahren

Am Sonntagnachmittag kam es auf der Autobahn, dieses Mal war es die A70 in Fahrtrichtung Bayreuth, kurz vor der Ausfahrt Schirradorf zu einem Verkehrsunfall. Ein 20-Jähriger aus dem Raum Schweinfurt kam mit seinem BMW in der Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Dabei krachte er mehrmals in die Mittelschutzplanke. Die Polizei vermutet überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache.

Das Fahrzeug blieb anschließend schwer beschädigt auf dem linken Fahrstreifen stehen und musste abgeschleppt werden. Der junge 20-jährige Fahrer sowie die zwei weiblichen jungen Insassen wurden bei diesem Verkehrsunfall glücklicherweise nicht verletzt. Der verursachte Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Den 20-Jährigen erwartet nun ein hohes Bußgeld und Punkte in Flensburg wegen nicht angepasster Geschwindigkeit im Kurvenbereich.