Polizei

A9/Bayreuth: Waffen im Auto, ein Unfall im Schnee und verbotenes Feuerwerk

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Eine geladene Schreckschusspistole im Handschuhfach, ein verbotener Elektroschocker im Wagen und mehr. Das hatte die Verkehrspolizei Bayreuth in den letzten Tagen zu tun.

Schreckschusspistole im Handschuhfach

Am Sonntagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen 27-jährigen Pkw-Fahrer aus Polen am Autohof Himmelkron. Bei der Durchsuchung des Autos stellten die Beamten eine Schreckschusspistole sicher. Die Waffe lag griffbereit und geladen im Handschuhfach. Nun erwartet den Fahrer eine Anzeige nach dem Waffengesetz.

Mit verbotenem Elektroschocker erwischt

Später am Abend wurden Polizeibeamte auf der A9 dann auf einen 38-jährigen Mann am Steuer seines Wagens aufmerksam. Bei der Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten dann, dass der Mann nervös zu sein schien. Die Beamten durchsuchten den Innenraum des Wagens. Dort wurden sie fündig. Ein Elektroschocker, als Taschenlampe getarnt, lag direkt beim Fahrersitz. Die Beamten stellten die, in Deutschland verbotene, Waffe sicher. Dann eröffneten die Beamten ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Besitz einer verbotenen Waffe. Nach Beendigung der Kontrolle durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

Verbotene Feuerwerkskörper im Kofferraum

Am Samstagabend kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth einen Skoda aus Tschechien. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Polizisten im Kofferraum verbotene Böller und verbotene Feuerwerksbatterien. Der 34-jährige Fahrzeugführer gab an, dass er das Feuerwerk vorher käuflich auf einem Straßenmarkt in der Tschechischen Republik erworben habe. Die Beamten stellten die aufgefunden Gegenstände daraufhin sicher. Der Fahrzeugführer wurde dann nach dem Sprengstoffgesetz angezeigt.

Unfall im Schnee

Bereits einige Tage zuvor wurde einem 24-jährigen Münchener der erste Schneefall auf der Autobahn zum Verhängnis. Dabei kam er auf der mit Schneematsch bedeckter Fahrbahn ins Schleudern. Die Polizei vermutet als Grund eine nicht angepasste Geschwindigkeit. Nachdem er zweimal gegen die rechte Schutzplanke geprallt war, blieb sein Fahrzeug stark beschädigt auf dem Standstreifen liegen. Es entstand an Pkw und Schutzplanke ein Gesamtschaden von etwa 10.000 Euro.

Bei einem Unfall am Samstag stießen ein VW und ein Skoda zusammen. Dabei wurden drei Personen verletzt.