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Feuerwehr

Geräteschuppen in Bayreuth steht in Flammen – Fenster von Wohnhaus zerbersten

Um kurz vor Mitternacht am Dienstag wurde die Feuerwehr in Bayreuth alarmiert, weil ein Geräteschuppen in der Leuschnerstraße in Flammen stand. 

In der Nacht von Dienstag (21.7.2020) auf Mittwoch (22.7.2020) hat ein Geräteschuppen in der Bayreuther Leuschnerstraße gebrannt. Die Meldung ging um kurz vor Mitternacht bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach ein. Erst kürzlich ist im Kreis Bayreuth eine Gartenhütte komplett niedergebrannt.

Schuppen brennt in Bayreuth

Noch während der Anfahrt der alarmierten Abteilungen Ständige Wache und Innere Stadt der Feuerwehr Bayreuth gingen zahlreiche weitere Meldungen ein, die den Brand bestätigten. Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, stand ein Geräteschuppen in Flammen. Durch die Hitze brannte bereits ein nebenstehender Baum. Auch die Scheiben eines angrenzenden Wohnhauses waren schon teilweise geborsten. Obwohl die Einsatzkräfte schnell reagierten, brannte das Gartenhaus im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses vollständig ab, berichtet die Polizei. Der Gesamtsachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zu Folge auf etwa 25.000 Euro.

Feuerwehr Bayreuth setzt Atemschutz ein

Die anschließenden Nachlöscharbeiten nahmen ca. eine weitere Stunde in Anspruch. Denn das Brandgut musste von mehreren Trupps unter Atemschutz aufwendig vereinzelt abgelöscht werden, berichtet die Feuerwehr. Außerdem kontrollierten die Einsatzkräfte, ob Rauch in die umliegenden Wohnhäuser eingedrungen war. Das war allerdings nicht der Fall. Nach etwa zwei Stunden und umfangreichen Kontrollmaßnahmen mittels Wärmebildkamera, war das Feuer endgültig aus. Die Feuerwehr Bayreuth war mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war ebenfalls angerückt, musste aber nicht tätig werden.

Kurz nach Brandausbruch konnte ein Zeuge beobachten, wie sich eine Person vom Grundstück entfernte, berichtet die Polizei. Nach derzeitigen Ermittlungen gehen die Brandfahnder von Brandstiftung aus. Deswegen ermittelt jetzt die Kripo Bayreuth.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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