Horror auf der Autobahn: Fahrer fällt mehrmals in Sekundenschlaf

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A9/Pegnitz. Am Donnerstag gegen 20.30 Uhr, hat ein Mann der Polizei gemeldet, dass auf der A 9 vor ihm ein Geländewagen unterwegs sei, der alle drei Fahrspuren benötig, bereits auf Höhe Pegnitz schon in die mittlere Betongleitwand gefahren ist und aktuell auf dem Standstreifen mit 120 Stundenkilometern unterwegs sei.

Das Auto konnte in Lauf durch Polizeibeamte der Verkehrspolizeien Bayreuth und Feucht angehalten werden. Der 46-jährige Fahrer mit Wohnsitz in Lauf stand weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss, sondern fuhr nach einem Skiurlaub in Österreich sofort zu seinem Arbeitsplatz in Thüringen – ohne zu schlafen. Deshalb hatte er auf dem anschließenden  Nachhauseweg  im wiederholten Sekundenschlafmodus manche Leitplankenberührungen überhaupt nicht mehr mitbekommen.

Das Auto war auf beiden Seiten beschädigt, der Schaden wird mit über 10.000 Euro beziffert. Der Schaden an den Einrichtungen der Autobahn muss noch ermittelt werden. Der Unfallverursacher wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.