Schwerer Unfall auf der A9: Lkw kracht in Autobahnmeisterei

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Auf der A9 bei Stammbach ist es zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Zwischen den Anschlussstellen Gefrees und Münchberg Süd ist ein Lastwagen in ein Auto der Autobahnmeisterei gefahren.

A9: Lastwagen kracht in Warnleit-Anhänger

Auf Höhe der Betriebsumfahrung Fleißnitz hatte die Autobahnmeisterei Münchberg eine Tagesbaustelle eingerichtet und dazu mit einem Warnleit-Anhänger den Standstreifen und die rechts Fahrspur gesperrt.

Der 45-jährige Fahrer eines Lastzuges aus Schweinfurt erkannte trotz entsprechender Vorwarnung die Sperrung zu spät. Erst im letzten Moment lenkte er nach links, um auszuweichen. Mit seiner Fahrzeugfront touchierte er zunächst den Anhänger und unmittelbar darauf auch den vorgespannten Lkw der Autobahnmeisterei.

Unfall auf A9: Etwa 100.000 Euro Schaden

Schwer beschädigt kam der Lastzug an der Mittelschutzleitplanke zum Stehen. Die Fahrerkabine war auf der rechten Seite stark deformiert, das Dach nach unten gezogen. Die rechte Fahrertür wurde herausgerissen und blieb an der Ladefläche des Lkw der Autobahnmeisterei hängen. Am Anhänger entschwand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschulen auf rund 100.000 Euro.

Der Lastwagenfahrer erlitt leichte Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus Münchberg gebracht. Der alarmierte Rettungshubschrauber wurde nicht mehr benötigt.

Die Feuerwehr Gefrees, das THW Kulmbach und die Autobahnmeisterei waren mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. Nach recht kurzer Zeit wurde die zunächst völlig blockierte Fahrbahn soweit gereinigt, dass zwei Fahrstreifen frei gegeben werden konnten. Die Bergung des Lastzuges wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, teilt die Polizei mit.