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Polizei

Umschlagplatz für Autoschieber aufgedeckt – 17 gestohlene BMW aus Oberfranken könnten betroffen sein

In Sachsen hat die Polizei einen Umschlagplatz für gestohlene Autos aufgedeckt. Die Polizei ermittelt, ob hier gestohlene Autos aus Oberfranken verschoben wurden.

Nach einer Serie von 17 Autodiebstählen Ende 2020 in Oberfranken klinken sich die Spezialisten der Kriminalpolizei in die Ermittlungen ein. Anfang Mai gelingt es den oberfränkischen Kriminalbeamten und der Polizei Sachsen gemeinsam, einen Umschlagplatz für Autoschieber aufzudecken. Am Montag musste die A9 bei Bayreuth stundenlang gesperrt werden.

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Autoschieberwerkstatt in der Nähe von Oberfranken ausgehoben

Nach umfangreichen Ermittlungen geraten die Autoschieber in das Visier der oberfränkischen Polizisten. Die Spuren der Tatverdächtigen führen die Kriminalbeamten nach Sachsen. Auf einem abgelegenen Betriebsgelände nahe Waldheim-Heyda zwischen Chemnitz und Dresden, heben die Beamten eine Autoschieber-Werkstatt aus.

Die Lagerhalle entpuppt sich als Umschlagplatz für BMW-Fahrzeugteile. Die zuvor gestohlenen teuren Autos wurden dort offensichtlich fein säuberlich auseinander gebaut.

Ermittlungen zu gestohlenen, teuren BMW aus Oberfranken

Ob auch die in Oberfranken entwendeten BMW in Sachsen zerlegt und anschließend in Einzelteilen ins osteuropäische Ausland transportiert wurden, wird derzeit ermittelt. Sämtliche Fahrzeuge sind mit Keyless-Go-System ausgestattet.

Für Aufsehen sorgte im März der Fall eines gestohlenen Sattelzuges in Oberfranken.

Bayreuther Tagblatt - Redaktion

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