Verfolgungsjagd auf der A70 bei Bayreuth: Polizei angefahren und Unfall gebaut

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Durch riskante Fahrweise versuchte sich ein 34-Jähriger am späten Dienstagnachmittag (24. Dezember 2019) einer Polizeikontrolle auf der Autobahn A70 bei Roßdorf zu entziehen. Mit seinem VW kam er letztendlich in der Nähe von Schwingen von der Fahrbahn ab. Die Kennzeichen seines Autos waren gestohlen, außerdem fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge an Betäubungsmitteln bei seinem 35-jährigen Beifahrer.

Bei einer anderen Kontrolle der Polizei raste ein Fahrer mit mehr als der doppelten Geschwindigkeit an den Beamten vorbei.

A70 bei Bayreuth: Plötzlich beschleunigt das Auto

Gegen 16.30 Uhr geriet der Mann aus Nordrhein-Westfalen nach einer Überprüfung seines Kennzeichens in das Visier einer Streife der Verkehrspolizei Bayreuth. Die Polizisten wollten den 34-Jährigen, der mit zwei weiteren Personen auf der A70 Richtung Bayreuth fuhr, kontrollieren. Als der VW-Fahrer dies erkannte, beschleunigte er und setzte seinen Weg auf die A9 fort.

An der Anschlussstelle Marktschorgast verließ er die Autobahn. Den Polizisten mehrerer Dienststellen aus Bayreuth, Kulmbach und Stadtsteinach gelang es jedoch, den Flüchtigen nicht zu verlieren, teilt die Polizei mit. Nachdem er während Verfolgungsfahrt noch einen Streifenwagen angefahren und dabei einen Schaden in vierstelliger Höhe verursacht hatte, kam der 34-Jährige schließlich auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Lindau und Schwingen von der Fahrbahn ab.

Nach Verfolgungsjagd: Drei Festnahmen

Die drei Insassen des Volkswagens blieben unverletzt und wurden vorläufig festgenommen. Wie sich herausstellte, befanden sich an dem Passat gestohlene Kennzeichen und der Beifahrer hatte eine geringe Menge an Betäubungsmitteln bei sich. Der Fahrer muss sich nun auch wegen mehrerer Verkehrsdelikte verantworten.