Vermisste Jugendliche will sich nach Tschechien absetzten

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Im Februar 2020 wurde eine Jugendliche aus Oberfranken alleine in der Slowakei aufgegriffen und in ein Kinderheim gesteckt. Dann holte sie ihr Vater ab. Am Sonntag (1.3.2020) war sie wieder auf dem Weg ins Ausland.

Vermisste Jugendliche im Zug in Richtung Tschechien

Fahnder der Grenzpolizei Selb kontrollierten am Sonntag einen Zug vor der Grenze zur tschechischen Republik. Dabei überprüften die Fahnder auch die Personalien einer 17-Jährigen aus dem Landkreis Forchheim. Bei der Überprüfung ihrer Personalien bemerkten die Beamten, dass die Jugendliche als vermisst galt und deshalb zur Fahndung ausgeschrieben war.

Bereits zum zweiten Mal ausgerissen

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen zeigte sich, dass sie bereits zum zweiten Mal von zu Hause ausgerissen war. Bereits im Februar 2020 hatte sie sich in die Slowakei abgesetzt. Dort wurde sie aufgegriffen und dann vorübergehend in einem Kinderheim untergebracht. Daraufhin holte ihr Vater sie von dort ab und brachte sie wieder nach Hause.

Bei der Grenzpolizei an den Vater übergeben

Unter dem Vorwand, spazieren zu gehen, machte sie sich jetzt wieder selbstständig auf Reisen. Am Sonntagabend haben die Beamten die Vermisste auf der Dienststelle Grenzpolizei ihrem Vater übergeben. Zudem informierten die Beamten das Jugendamt über den Sachverhalt.

Unbekannte sind im Landkreis Bayreuth in ein Einfamilienhaus eingestiegen.