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Vandalismus

Randale an der Wilhelminenaue: emotionale Nachricht auf Facebook – es seien „asoziale Arschlöcher“

Erneut hat es in der Wilhelminenaue in Bayreuth Randale und Vandalismus gegeben. Der Kulturkiosk „Zur Seebühne“ hat sich in einem Facebook-Beitrag an die Öffentlichkeit gewandt. 

Randale, Vandalismus, Sachbeschädigung: Die Probleme in der Wilhelminenaue werden auch in der Corona-Pandemie nicht weniger. Erneut hat sich der Kulturkiosk „Zur Seebühne“ auf Facebook mit einem emotionalen Post an die Öffentlichkeit gewandt. Das bt hat bei Geschäftsführer Cornelius Sturm nachgefragt.

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Schon im vergangenen Jahr hat sich der Besitzer mit einem Beitrag auf Facebook an die Öffentlichkeit gewandt. 

Emotionaler Beitrag auf Facebook nach erneuten Randalen in der Wilhelminenaue

„Wenn sich ein paar friedliche Kids nach unserem Dienstschluss zu uns setzen und anschließend alles wieder aufräumen“, sei das vollkommen in Ordnung, schreibt der Kulturkiosk auf Facebook.

Doch dem war an diesem Wochenende nicht so: Erneut wurde Mobiliar umgestellt und umgeworfen oder Bäume abgehackt, schreibt der Kulturkiosk. Die Menschen, die solche Schäden anrichten, werden in dem Facebook-Post als „asoziale Arschlöcher“ betitelt.

Wilhelminenaue: „Wir haben immer wieder damit zu tun“

Es habe zwar keinen großen Schaden gegeben, aber der erst vor zwei Jahren neu gepflanzte und abgehackte Baum in eine Tonne gepackt und mit einem Bauzaun-Stein beschwert zeige, wie wichtig es ist, „dass die Polizei hier auch nachts nach dem Rechten schaut. „Die Polizei macht einen guten Job“, sagt Cornelius Sturm vom Kulturkiosk in der Wilhelminenaue in Bayreuth auf Nachfrage des bt, „aber man sollte die Einsatzpläne neu besprechen.“

Der Kulturkiosk in der Wilhelminenaue sei ein friedlicher Ort. 99 Prozent der Menschen, die hierher kommen, würden ihn als solchen schätzen. Vorfälle wie dieser Art würden das Idyll nur stören.

Dabei sei Sturm noch verschont von groben Vandalismus wie beim Oratorium. „Wir haben hier eine leere Flasche Wodka gefunden“, erzählt er. Das zeige ein überschaubares Problem, das in den Griff zu bekommen sei. Cornelius Sturm warnt aber: „Wir haben immer wieder damit zu tun.“

Bayreuther Tagblatt - Christoph Wiedemann

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Christoph Wiedemann

Bayreuther Tagblatt - Raphael Weiß

 bt-Redakteur Online/Multimedia
Raphael Weiß